Wie ein roter Faden zog sich die Sehnsucht und Hoffnung nach normalen Zeiten durch die wegen Corona verspätete Hauptversammlung des Männergesangvereins Unterlauchringen. Vorsitzender Alfred Hämmerle begrüßte im Probenraum der Gemeindehalle Unterlauchringen als Ehrengäste die Vorsitzende des Chorverbands Hochrhein, Maria Krug, und Bürgermeisterstellvertreter Rainer Höhl.

Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde in der Hauptversammlung des Männergesangvereins Unterlauchringen nach dem Ausscheiden von Karlheinz Eisenmeier einstimmig Sven Dorn gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Edmund Tschira (Kassier), Bernd Gantert, (Beisitzer 2. Bass) und in Abwesenheit Franz Schwenninger (Beisitzer 2. Tenor). Auf dem Bild (von links) Edmund Tschira, Sven Dorn, Bernd Gantert. Nicht auf dem Bild Franz Schwenninger.
Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde in der Hauptversammlung des Männergesangvereins Unterlauchringen nach dem Ausscheiden von Karlheinz Eisenmeier einstimmig Sven Dorn gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Edmund Tschira (Kassier), Bernd Gantert, (Beisitzer 2. Bass) und in Abwesenheit Franz Schwenninger (Beisitzer 2. Tenor). Auf dem Bild (von links) Edmund Tschira, Sven Dorn, Bernd Gantert. Nicht auf dem Bild Franz Schwenninger. | Bild: Herbert Schnäbele

Frühjahrskonzert gerade noch vor dem Lockdown

Hämmerle blickte auf den Anfang das vergangenen Vereinsjahrs, in welchem unmittelbar vor der Coronakrise die Hauptversammlung, einige Proben, die Mitwirkung bei der Lauchringer Fasnacht, sowie im März gerade noch das Frühjahrskonzert durchgeführt werden konnten. Anhand des Jahresplans machte er beispielhaft deutlich, was wegen des Lockdowns aber hatte abgesagt werden müssen. Kassierer Edmund Tschira berichtete von einer ausgeglichenen und soliden Kassenlage.

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Gesang als Schmuck der Stille

Nach der Entlastung des Vorstands erfolgten durch Maria Krug die Ehrungen langjähriger aktiver Mitglieder. Dabei machte sie tiefsinnige Ausführungen zum Gesang als „Schmuck der Stille“ und dessen positive Wirkung auf die Sänger. Vorsitzender Alfred Hämmerle ernannte Wilfried Mutter und in Abwesenheit Franz Schwenninger (beide nach 30-jähriger Mitgliedschaft) zu Ehrenmitgliedern.

Dirigent Reinhold Indlekofer resümierte, dass das Coronavirus den Chorgesang offenbar zum gefährlichsten Hobby der Welt gemacht habe und blickte etwas wehmütig auf das letzte herausragende Jahreskonzert vor Corona, wobei er aus der Homepage von Schriftführer Jürgen Schabinger zitierte: „Wir werden das Chorkonzert 2020 als einmaliges unvergessliches Erlebnis in unseren Herzen und in unserer Chronik festhalten.“ Die Sänger nehmen die Proben ab dem 13. September wieder auf.

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