Es ist für Pandemiezeiten doch ein beachtliches Ergebnis, war der zufriedene Tenor des Gemeinderats Lauchringen, als der Jahresabschluss des Gemeindehaushalts für das Jahr 2020 vorgestellt wurde. Bei einem Gesamtvolumen von 24.452.031 Euro lag die Gemeinde mit rund drei Millionen Euro über dem Haushaltsplan. Heiko Weißenberger, Leiter des Rechnungsamts führte kurz durch die wichtigsten Punkte des Jahresabschlusses.

Erträge und Aufwendungen

Die größten Posten bei den Einnahmen waren Gebühren, Mieten und Pachten mit 5,3 Millionen Euro sowie der Einkommens- und Umsatzsteueranteil mit 5,29 Millionen Euro. Bei den Aufwendungen war der größte Posten die Umlagen mit 6,6 Millionen Euro.

Die Personalaufwendungen wiesen mit 5,4 Millionen Euro ein geringeres Ergebnis aus, als im Planansatz mit 5,6 Millionen Euro vorgesehen. Hintergrund dafür sind unter anderem offene Stellen im Bereich der Kindertagesstätten. Der Sach- und Dienstleistungsaufwand liegt bei 4,6 Millionen Euro. Ein nennenswerter Einbruch der Gewerbesteuer fand nicht statt.

Das Lauffenmühle-Areal

Die größte Investition der Gemeinde Lauchringen des Jahres 2020 war der Kauf des Lauffenmühle-Areals und ließ das Sachvermögen von 74.414.931 Euro auf 82.790.221 wachsen. Der Kaufpreis in Höhe von acht Millionen Euro wurde komplett fremdfinanziert.

In die Zukunft investieren

„Insgesamt ist es ein solides Ergebnis“, schloss Heiko Weißenberger die Präsentation des Jahresabschlusses. Der Rechnungsamtsleiter wies aber darauf hin, dass die kommenden Jahre schwieriger werden könnten aufgrund eventueller Auswirkungen durch die Corona-Pandemie. Dennoch sprach sich der Gemeinderat dafür aus, weiter „in die Zukunft zu investieren“. Beispielsweise aktuelle Themen wie die Entwicklung der Energiekosten sollten aufgenommen werden, sodass entsprechende Projekte entstehen könnten.