Die europäischen Klimaziele können nur erreicht werden, wenn auch die Städte und Kommunen mitziehen. Genau dies will die Gemeinde Lauchringen in den kommenden Jahren schaffen. Bei der jüngsten Ratssitzung wurden die konkreten Möglichkeiten für die Altdorf Sanierung in Oberlauchringen, durch die Firma Zelsius GmbH aus Donaueschingen vorgestellt. Die Geschäftsführer, Klaus-Dieter Müller und Thomas Gamper, verwiesen in ihrer Präsentation darauf, dass der Wechsel hin zu einer umweltfreundlichen Energieversorgung für den Endverbraucher auch kostengünstiger ist. Konkret wurde der Aufbau eines Nahwärmenetzes für die kommunalen Gebäude, das alte Rathaus, die Gemeindehalle und den Kindergarten in Oberlauchringen beleuchtet. Die Anbindung weiterer privater Gebäude wurde in der Studie ebenfalls berücksichtigt. Eine entsprechende Interessenabfrage wurde hierzu von der Gemeindeverwaltung durchgeführt.

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Einen wesentlichen Schritt weiter ist man bei der Entwicklung des Baugebiets „Greutwiesen II“. Für die insgesamt 28 Bauplätze wurden die Erschließungsarbeiten an die Firma Behringer aus Hüfingen vergeben. Der Angebotspreis beträgt rund 1,7 Millionen Euro. Ursprünglich war man von einem Betrag von zwei Millionen Euro ausgegangen.

Förderantrag für Lauffenmühle-Areal

Innovativ, nachhaltig und ökologisch geplant und bebaut werden soll das Lauffenmühle-Areal. Hierfür wurde der Beitritt an dem Förderantrag „Regio Win 2030“ beschlossen. Als konkrete bauliche Maßnahme soll die Errichtung eines offenen gemeinsamen Arbeitsraumes (Coworking) geplant werden. Hierbei handelt es sich nicht nur um büroähnliche Angebote, sondern auch um Werkstätten, in denen beispielsweise Maschinen gemeinsam genutzt werden können. „Mit diesem Angebot liegen wir im Trend der Zeit. Insbesondere im ländlichen Raum wird diese Form des Arbeitsplatzes gerne angenommen, und hat damit einen großen Mehrwert für die Regionalentwicklung und der Ressourcenschonung“, sagte Bürgermeister Thomas Schäuble. Der Gemeinderat schloss sich dieser Meinung an. Eine Absichtserklärung an die Wirtschaftsregion Südwest, die federführend für mehrere Gemeinden in der Region den Förderantrag stellen wird, wurde zugestimmt.