„Seit nunmehr über eineinhalb Jahren wird unser Leben von einer Pandemie beherrscht“, eröffnete Bürgermeister Thomas Schäuble die öffentliche Gemeinderatsitzung. Er leitete damit zu der Dankesrede an über 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer über, die sich aufgrund eines Aufrufs über die BürgerApp „Crossiety“ und mit Hilfe des Handels- und Gewerbeverein als Mitarbeiter für die Corona-Schnelltest-Station bei der Verwaltung gemeldet hatten.

Als eine der ersten Gemeinden hier im Landkreis hatte Lauchringen ab dem 15. März gratis Bürgertestungen durchgeführt und diesen Standard bis Ende Juli aufrechterhalten. Zunächst nur an den Wochenenden, später an allen Werktagen konnten sich Bürgerinnen und Bürger unproblematisch testen lassen.

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Nachdem klar war, dass ausreichend Personal zur Verfügung stand, fanden notwendige Schulungen statt und Koordinationen. Dann wurde der Betrieb offiziell aufgenommen. Neben der Durchführung der Tests, gehörte zum Alltag, immer rechtzeitig Materialien zu bestellen und zu verwalten, die Personalplanung zu erstellen und final wichtige Dokumentationen der Testergebnisse zu verwalten.

Mehr als 8000 Mal getestet

Über 8000 Tests führte das Team in den gut fünf Monaten allein in der Teststation durch. Hinzu kamen weitere Testungen in Kindergärten, im Abenteuerland, Vereinen und Betrieben. Es gab viele Menschen, die das Angebot regelmäßig nutzten, um so ihre Angehörigen schützen zu können. Auch die Klarheit über den eigenen Gesundheitszustand war oft Grund für einen Besuch in der Teststation.

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Als einen „aktiven Beitrag zur Pandemiebekämpfung“ bezeichnete Thomas Schäuble voller Dankbarkeit das Engagement und sprach damit auch die Beweggründe vieler ehrenamtlichen Helfer an. Tendenziell sei es für alle eine erfüllende Aufgabe gewesen, endlich „aktiv“ werden zu können.

Im Namen des Gemeinderates, der Verwaltung, sowie allen Bürgern bedankte sich Thomas Schäuble bei den an dem Abend anwesenden Helferinnen und Helfern für die engagierte und sensible Arbeit. „Ihnen allein ist es zu verdanken, dass es das Angebot überhaupt geben konnte“, schloss er.