Jeder hat es. Jeder Dritte wird es statistisch gesehen, einmal im Leben brauchen. Fast Jeder kann es nahezu unbegrenzt weitergeben – das Blut, das durch unsere Adern fließt. Knapp zehn Minuten dauert die Entnahme eines halben Liters Blut bei einem Blutspendetermin. Die Zahlen der benötigten Blutkonserven zeigen deutlich, dass Blutspenden Menschenleben retten.

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Allerdings sind die Zahlen der Spender rückläufig. Besonders in Corona- Zeiten wird aus Angst oder Unwissenheit darauf verzichtet. Eine große Ausnahme sind die Termine des Deutschen Roten Kreuzes in Lauchringen. Überdurchschnittliche Teilnehmerzahlen sind für den DRK-Ortsverband Normalität.

Als Zeichen des besonderen Dankes und der Anerkennung haben Bereitschaftsarzt Daniel Arndt und Bürgermeister Thomas Schäuble bei der jüngsten Gemeinderatssitzung verdienten Spender mit Ehrennadeln ausgezeichnet. „Blutspender sind ganz besondere Menschen, denn sie übernehmen gesellschaftliches Engagement und damit Verantwortung“, sagte Bürgermeister Thomas Schäuble.

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Auf die beeindruckende Zahl von 75 Spenden brachten es Wolfgang Daschek und Barbara Pellegrino. Sie erhielten die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und der Zahl 75. Die Ehrennadel mit goldenem Eichenkranz für 50 Spenden erhielten Robert Keusch, Berthold Mettenberger und Annette Spedt. Die Ehrennadel mit goldenem Lorbeerkranz für 25 Spenden ging an Susanne Gromann, Elisabeth Joppich, Filomena Lovisi, Brunhilde Romotzki und Erwin Wassmer. Die Blutspender-Ehrennadel in Gold für zehn Spenden erhielten Murat Aydogan, Ralf Faller, Servet Hancer, Muriel Hog, Nadia Moser, Melanie Müller, Larissa van Dick und Kathrin Wimmer-Kornmann. Neben der Ehrennadel erhielten die Geehrten eine Urkunde und einen Wertgutschein des Handels- und Gewerbekreises Lauchringen als Dankeschön für ihre Unterstützung.

In der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause hatten die Gemeinderäte und die Verwaltung ein Mammutprogramm an Tagesordnungspunkten zu bewältigen. Dabei stand die Infrastruktur im Mittelpunkt. Die Sanierung des Altdorfs Oberlauchringen, die Baugebiete „Nack II“ und „Greutwiesen II“ lockten fast 50 interessierte Bürger in die Oberlauchringer Gemeindehalle. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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