Der Fuhrpark der Freiwilligen Feuerwehr Lauchringen wird in diesem Jahr entsprechend des aktuellen Bedarfsplans modernisiert und aufgerüstet.

Hierfür entschied der Gemeinderat erst vor wenigen Wochen, den in die Jahre gekommenen Kommandowagen abzulösen. Weiter stimmte das Gremium in der vergangenen Woche für die erstmalige Anschaffung eines Hubrettungsfahrzeuges.

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„Die Ausstattung der Feuerwehr der Gemeinde Lauchringen mit Einsatzfahrzeugen soll der fortlaufenden Gemeindeentwicklung angepasst werden“, ist zusammengefasst im aktuellen Feuerwehrbedarfsplan der Gemeinde zu lesen.

Den Auftakt machte die Entscheidung des Gemeinderates, den reparaturbedürftigen Kommandowagen durch den Kauf eines gebrauchten aber technisch deutlich fortschrittlicheren Opel Grandland zu ersetzen.

E-Mobilität ist noch Zukunftsmusik

Im Rahmen der öffentlichen Sitzung kam hierzu die Frage auf, ob ein elektrobetriebenes Auto den Ansprüchen an ein Kommandowagen gerecht werden könnte.

Ausgestattet mit Signalbeleuchtung, Funkgerät und weiterem notwendigen Equipment, muss der Kommandowagen jederzeit bereit sein. Am Ort des Geschehens muss zudem die konstante Nutzung von Funk und Licht während eines Einsatzes, der auch über mehrere Stunden gehen kann, gewährleistet sein.Aktuell reichen die Erfahrungswerte der Fahrzeughersteller noch nicht aus, um hier eine entsprechende Sicherheit garantieren zu können.

Final entschied sich der Gemeinderat, dem Vorschlag der Verwaltung zu folgen. Das gebrauchte Fahrzeug wird noch mit der entsprechenden Signalisierung und Beklebung ausgerüstet, so dass es jederzeit gut als Kommandowagen erkennbar ist. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 37.000 Euro.

Das gebrauchte Fahrzeug wurde neu foliert und mit Signalbeleuchtung ausgestattet.
Das gebrauchte Fahrzeug wurde neu foliert und mit Signalbeleuchtung ausgestattet. | Bild: Gemeinde Lauchringen

Im Hinblick auf die Entwicklung von Lauchringen wurde vom Gemeinderat bereits im Juni die Anschaffung eines gebrauchten Hubrettungsfahrzeuges genehmigt. Bisherige Einsätze, welche eine Drehleiter benötigten, konnten beispielsweise von der Feuerwehr Tiengen abgedeckt werden.

Fuhrpark wird erweitert

Nun befasste sich das Gremium mit den Angeboten zur Erweiterung des Fuhrparks. Neben der Rettung von Menschen, bietet die Einbindung einer Drehleiter unter anderem auch mehr Flexibilität bei dem Löschen eines Gebäudes oder bei Sturmschäden.

Der Gemeinderat entschied einstimmig, das Angebot der Firma Drehleiter-Werkstatt Beitel und Stief GmbH aus Kandel für 271.915 Euro anzunehmen. Zusätzlich wurden 15.000 Euro genehmigt.

Von der Summe soll das Fahrzeug mit einer Rundumfeldbeleuchtung, sowie zwei weitere Beleuchtungs-Strahler am Drehkorb ausgestattet werden. Auch soll ein Digitalfunk und ein Einsatznavigationssystem installiert und die nicht vollständige Beladung (Schläuche, Atemschutzgerät, Drucklüfter) ergänzt werden.

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