Bauland ist ein rares und teures Gut. Insbesondere in der Grenzregion zur Schweiz wird es immer schwieriger, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Lauchringen war das Interesse von bauwilligen Bürgern groß. Fast 50 Zuhörer hatten sich in der Oberlauchringer Gemeindehalle eingefunden, um sich über das Baugebiet „Greutwiesen II“ zu informieren.

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Für Grunderwerb, Planung und Erschließung des rund 20.000 Quadratmeter großen Gebiets wurden Kosten von knapp 3,6 Millionen Euro kalkuliert. Daraus ergab sich ein Preis von 180 Euro pro Quadratmeter. 28 Grundstücke befinden sich in diesem Gebiet. Durch die zehn an Grundstücksgeber vergebenen und zwei für die Gemeinde reservierten Plätze, kommen 16 Grundstücke in die Ausschreibung.

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Die in der vorherigen Sitzung beschlossenen Vergaberichtlinien hat Hauptamtsleiter Robert Bank verlesen. Durch ein Punktesystem, das unter anderen den Familienstand, den bisherigen Wohnsitz und das ehrenamtliche Engagement berücksichtigt, wird die Vergabe geregelt. Die Veröffentlichung der Richtlinien wurde auf 31. Juli festgelegt. Das Bewerbungsende wird am 4. September sein. Weiterhin hat der Gemeinderat die zwei neuen Straßennamen „Brunnenwiesen“ (nördliche Erschließungsstraße) und „Zum Wettenbach“ für die südliche Stichstraße festgelegt.

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Einen Schritt weiter ist man auch beim Projekt Sanierung des Altdorfs Oberlauchringen gekommen. Der Bewilligungsbescheid des Regierungspräsidium Freiburg zur Aufnahme in das Programm „Lebendige Zentren“ ist eingetroffen. Nach dem Abschluss der vorbereitenden Untersuchungen wurde nun über die Annahme der Gebietsabgrenzung, das Neuordnungskonzept, die Finanzierung und die Verfahrenswahl abgestimmt. Die Gesamtfinanzierung soll 5,8 Millionen Euro betragen. Der Eigenanteil der Gemeinde beträgt 40 Prozent. Die Laufzeit des Sanierungsverfahrens wurde bis 31. Dezember 2031 festgelegt.

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Mit dieser Maßnahme sollen die Aufwertung des Altdorfs, die Neugestaltung der historischen Ortsmitte sowie die Verbesserung der Verkehrssituation voran getrieben werden. Private Hausbesitzer können über geförderte Programme profitieren, die eine bauliche und energetische Aufwertung ihrer Gebäude ermöglichen. „Wir freuen uns auf die Umsetzung dieses Projektes. Es ermöglicht uns, innerhalb der Gemeinde neue Substanz zu schaffen und die Attraktivität zu erhöhen, sagte Bürgermeister Thomas Schäuble.