Die Welt war wieder zu Gast in Lauchringen: Zum vierten Mal waren die Gemeinde und die Diakonie Hochrhein Teil der Internationalen Workcamps IBG (Internationale Begegnung in Gemeinschaftsdiensten). Acht junge Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen wohnten für zwei Wochen auf dem Areal des Abenteuerlandes.

Sie bauten unter der Anleitung von Andreas Schumpp, Bereichsleiter des Abenteuerlandes, neue Attraktionen für die Integrationsgruppe. „Es ist immer eine schöne Aufgabe, junge Menschen sinnvoll zu beschäftigen, sie etwas gestalten zu lassen, was für die nächsten Jahre Bestand hat“, fasst Schumpp die Motivation der Organisatoren für das Projekt zusammen.

Sprachbarrieren überwinden

Ege (18) aus der Türkei, Gabriele (20) aus Italien, Juan (23) und Valeria (23) aus Mexiko, Aynura (23) aus Aserbaidschan und Victor (21) aus Frankreich haben sich für das Workcamp im Abenteuerland in Lauchringen angemeldet. Judith (26) aus Köln hat sich auch für das Projekt im Heimatland angemeldet und die Aufgabe übernommen, die Gruppe zusammenzuführen und anzuleiten.

Das könnte Sie auch interessieren

Die verbindende Sprache ist Englisch oder „mit Händen und Füßen“ resümieren alle gemeinsam und lachend. Alle haben sich bewusst für die Reise nach Deutschland entschieden. Kriterien hierbei waren, eine andere Kultur zu erleben und vielleicht neue, bisher noch nicht geahnte Fähigkeiten festzustellen.

Das hat das Team geschaffen

In den zwei Wochen hat das internationale Team gemeinsam ein Biotop angelegt, ein neues Klettergerät in Form eines Traktors gebaut und den Bauhof der Gemeinde unterstützt, Springkraut zu entfernen. Hierzu lernten sie, mit den entsprechenden Werkzeugen umzugehen. Außerdem ließen sie sich neben der neuen Kultur, dem Kennenlernen bisher fremder Menschen auf komplett neue Aufgaben ein.

In der freien Zeit besuchte die Gruppe den Schluchsee, den Rheinfall, Konstanz und lernte einiges über das Lauchringer Klimamanagement. Die heißen Tage verbrachten sie auch mal im Freibad. Das regionale Essen begeisterte die jungen Ehrenamtlichen, wie beispielsweise die am Lagerfeuer gekochten Spätzle.

„Es ist immer wieder spannend, ob es funktioniert“, fasst Andreas Schumpp die bunte Mischung an Menschen, Charakteren und Aufgaben zusammen. Er ist begeistert, wie innerhalb der kurzen Zeit aus acht fremden Menschen ein Team wurde.

Das sagen die Teilnehmer

Auch die Teilnehmer selbst sind glücklich über die Erfahrungen der vergangenen zwei Wochen und können das Programm auch für die hier heimischen jungen Menschen nur empfehlen. So resümierte beispielsweise Ege: „Man trifft andere Leute, die Arbeit ist auch mal hart aber ich habe viel gelernt.“

Das könnte Sie auch interessieren