Die Gemeinde Lauchringen erhält für das Baugebiet „Riedpark“ eine Bundesförderung in Höhe von 391.095 Euro aus dem vom Deutschen Bundestag aufgelegten Sonderprogramm „Klimaanpassung und Modernisierung in urbanen Räumen“. Darüber informierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Felix Schreiner in einer Pressemitteilung.

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Die Entscheidung

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat demnach das Projekt gemeinsam mit anderen bei seiner Sitzung am 9. Juni beschlossen. „Es ist bemerkenswert, welches Potenzial der Riedpark für Lauchringen entfaltet“, sagte der gebürtige Lauchringer und CDU-Bundestagsabgeordnete. Er überbrachte Bürgermeister Thomas Schäuble die guten Nachrichten persönlich. Beide trafen sich dabei im Riedpark und sprachen über die noch ausstehenden Projekte.

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Das Projekt

„Ein Bestandteil der parlamentarischen Arbeit in Berlin ist es, Fördermittel in den Wahlkreis zu holen. Ich bin sehr froh, dass die Kolleginnen und Kollegen im Haushaltsausschuss dem Vorschlag für das Modellprojekt gefolgt sind“, sagte Felix Schreiner. Bürgermeister Thomas Schäuble zeigte sich dankbar: „Mit der intensiven Begrünung des Bertold-Schmidt-Platzes setzen wir ein klares Zeichen für den Klimawandel, um das Mikroklima im Gebiet merklich zu beeinflussen.“

Grünfläche entsteht

Die Gemeinde Lauchringen werde eine Fläche zwischen dem bestehenden Wohngebiet „Riedpark“ und der verlegten Riedstraße zusätzlich begrünen. Die aktuell als Baustelleneinrichtungsort genutzte Fläche werde zurück gebaut. Anschließend entstehe dort eine attraktive Grünfläche. Durch die Entsiegelung der Fläche und der Bepflanzung von Bäumen werde die Artenvielfalt erhöht. Zudem sollen ein Trinkwasserbrunnen sowie Rad- und Gehwege entstehen.

Das Baugebiet

Das Baugebiet „Riedpark“ zeichne sich durch einen besonderen Vierklang aus: Neben attraktiven Wohnungen seien dort ein soziales Quartier, komplementäre Einzelhandelsgeschäfte sowie Plätze für Begegnungen in der öffentlichen Grünanlage entstanden, so Felix Schreiner. Auch als Gemeinderat sei es ihm wichtig, das Projekt eng zu begleiten und die Verwaltung bei den Vorhaben zu unterstützen. Laut Bürgermeister Thomas Schäuble rechne man mit einer endgültigen Fertigstellung Mitte 2023. Es werde nun die Voraussetzung für ein attraktives Wohn- und Arbeitsumfeld geschaffen. CO2 werde reduziert, die Biodiversität erhöht sowie attraktive Parkflächen neu geschaffen.

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter äußerte sich in einer Pressemitteilung: „Ich freue mich sehr, dass mein Heimatort Lauchringen einen aktiven Beitrag zur Minderung von klimaschädlichem CO2 leistet und dabei vom Bund finanziell unterstützt wird. Die Schaffung zusätzlicher Grünflächen führt zu mehr Artenvielfalt vor Ort, zum Beispiel durch Neu- und Ersatzpflanzungen. So gehen Umweltschutz und moderne Quartiersgestaltung Hand in Hand.“