Anders als im vergangenen Corona-Sommer, beabsichtigt die Gemeinde Lauchringen, in diesem Jahr das an der Wutach gelegene Freibad zu öffnen. „Wir peilen vorläufig den 29. Mai für die Öffnung an, hoffen aber, dass es bis dahin auch noch einige warme Tage gibt, damit durch unsere Solaranlage das Badewasser entsprechend aufgeheizt werden kann“, erklärte Bürgermeister Thomas Schäuble gegenüber dieser Zeitung.

Mit entsprechenden Markierungen und Plakathinweisen werden die Badegäste am Zugang zur neuen Wasserrutsche auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern hingewiesen. Auf dem Bild Wolfgang Kromer beim Anbringen der Markierungen.
Mit entsprechenden Markierungen und Plakathinweisen werden die Badegäste am Zugang zur neuen Wasserrutsche auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 Metern hingewiesen. Auf dem Bild Wolfgang Kromer beim Anbringen der Markierungen. | Bild: Herbert Schnäbele

„Aufgrund der Erfahrungen anderer Gemeinden, die im vergangenen Sommer ihre Bäder geöffnet hatten, vor allem aber durch ein sorgfältig ausgearbeitetes Hygienekonzept in Verbindung mit dem bestehenden Impffortschritt sehen wir uns in der Lage, diesen Sommer trotz der bestehenden Pandemie unser Freischwimmbad zu öffnen und auch sicher zu betreiben“, erklärte der Bürgermeister. Hinzu komme auch vielfach die Sehnsucht der Bevölkerung nach Normalität, Sommer und Freizeit, dabei spielten Schwimmbadbesuche eine große Rolle.

In den Schwimmbecken wird mit kleineren Reparaturen letzte Hand angelegt, bevor die unmittelbar bevorstehende Füllung der frisch gereinigten Becken mit Wasser beginnen kann. Auf dem Bild Wolfgang Kromer bei der Befestigung eines Ablaufsiebs.
In den Schwimmbecken wird mit kleineren Reparaturen letzte Hand angelegt, bevor die unmittelbar bevorstehende Füllung der frisch gereinigten Becken mit Wasser beginnen kann. Auf dem Bild Wolfgang Kromer bei der Befestigung eines Ablaufsiebs. | Bild: Herbert Schnäbele

Um den Anforderungen der jetzt neu gefassten Corona-Verordnung des Landes gerecht zu werden, hat die Gemeindeverwaltung ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet. Grundsätzlich gibt es keine Zeitzonen, sondern es erfolgt eine zahlenmäßige Erfassung der Besucher, um den zulässigen Spitzenwert von knapp 1000 Besuchern nicht zu überschreiten.

Bereicherung

Eine wichtige Bereicherung für die kommende Saison ist die neue Rutsche. Der Gemeinderat hat bereits im Jahr 2019 die Errichtung einer neuen Großrutsche beschlossen, da die bisherige, seit 1984 betriebene Wasserrutsche nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entsprach. Die Fertigstellung der neuen Rutsche fiel in das erste Corona-Jahr, in dem das Schwimmbad geschlossen bleiben musste. Die Kosten belaufen sich auf rund 330.000 Euro.

Derzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten im Schwimmbad auf Hochtouren und die beiden Schwimmbadbediensteten Wolfgang Kromer, Meister für Bäderbetriebe, und Jörg Lelonek, Fachangestellter für Bäderbetriebe, haben alle Hände voll zu tun. „Wir gehen von einer Öffnung des Freischwimmbades zum Ende dieses Monats aus und sind sicher, bis dahin alle notwendigen Arbeiten abgeschlossen zu haben, zeigen sich die beiden für den Badebetrieb Verantwortlichen zuversichtlich. „Persönlich bin ich sehr froh, das Freibad mit diesem Erkenntniszugewinn öffnen zu können, ist es doch mit der neuen Rutsche eine wichtige Freizeiteinrichtung für Familien und insbesondere für Kinder, die sich einer großen Beliebtheit erfreut“, resümiert Bürgermeister Thomas Schäuble.

Die Einschränkungen

Nach dem mit der jüngsten Änderungsverordnung des Landes zur Bekämpfung der Pandemie festgelegten Öffnungsstufenplan dürfen in absehbarer Zeit unter Berücksichtigung eines Test- und Hygienekonzeptes neben zahlreichen anderen Einrichtungen voraussichtlich auch Freischwimmbäder wieder geöffnet werden.

Das Hygienekonzept