Susanne Schleinzer-Bilalwaldshut.redaktion@suedkurier.de

Nach zweijähriger Corona-Pause fand dieses Jahr wieder das Nikolausturnen des Turnvereins Lauchringen statt. Zahlreiche Zuschauer, darunter einige Ehrengäste waren gekommen, um sich die Darbietungen der großen und kleinen Sportler unter dem Motto „Bei uns bewegt sich was“ anzuschauen. Durch den Nachmittag führte die Vorsitzende Brigitte Weber, die ein „wunderbares Programm“ versprach. Alle Gruppen ernteten am Ende reichlich Applaus. Den Anfang machte die Eltern-Kind-Gruppe „Wilde Rüben“ mit Übungsleiterin Annette Schmidt.

Auch der Nikolaus hatte beim Nikolausturnen vorbeigeschaut.
Auch der Nikolaus hatte beim Nikolausturnen vorbeigeschaut. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Da sich dieses Jahr die Partnerschaft mit Saint-Pierre-de-Chandieu zum 25. Mal jährt, hatten sich die kleinen Sportler und Eltern Baskenmützen angezogen und liefen über die „Pont d´Avignon“, eine diesmal schwebende Brücke „über Avignon“. Eine Rolle vorwärts gelang alleine, oder mit Hilfe der Eltern, was bei den Zuschauern für Applaus aber auch Erheiterung sorgte.

Mit der Marseillaise, der französischen Nationalhymne, und französischen Fähnchen verabschiedete sich die Gruppe. 25 Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren nehmen am Vorschulturnen teil. Da die Übungsleiter Detlef Lehmann und Simone Zimpfer erkrankt waren, hatten die beiden Mütter Michaela Paladino und Christina Wüst die Regie übernommen. Stolz und ohne Hilfe balancierten die Vorschulkinder über den Schwebebalken, rutschten eine Bank hinunter und schlossen mit einer Rolle vorwärts ab.

Kopfüber: Menschliche Pyramiden zeigten gekonnt die Kinder vom Geräteturnen Donnerstag.
Kopfüber: Menschliche Pyramiden zeigten gekonnt die Kinder vom Geräteturnen Donnerstag. | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Ein schönes Bild gab auch das Mädchenturnen, Sportlerinnen von 6 bis 13 Jahren, die mit ihren Übungsleiterinnen Sonja Maier, Jana Maier und Anastasija Treiber am Stufenbarren, am Schwebebalken und an den Kästen ihr Können zeigten. Uli Boll und Christine Bothner begleiteten die Vorschulturner der Gruppe zwei für die erkrankten Übungsleiter Detlef Lehmann und Simone Zimpfer. „Das ist eine tolle, aufgeweckte Truppe“, hatte Brigitte Weber angekündigt.

Über die Brücke von Avignon liefen die Allerkleinsten der Eltern-Kind-Gruppe Wilde RübenBild Susanne Schleinzer-Bilal
Über die Brücke von Avignon liefen die Allerkleinsten der Eltern-Kind-Gruppe Wilde RübenBild Susanne Schleinzer-Bilal | Bild: Susanne Schleinzer-Bilal

Die „wilden Weihnachtswichtel“ der Eltern-Kind-Gruppe kletterten auf Leitern und sprangen von Kästen. Die Turnerinnen des Mädchenturnens Gruppe zwei, ebenfalls trainiert von Sonja Maier, Jana Maier und Anastasija Treiber präsentierten Übungen im Bodenturnen und Schwebebalken. Die „fitten Girls“, unter der Leitung von Christine Bothner, hatten einen karibischen Weihnachtstanz“ Macarena“, einstudiert. Menschliche Pyramiden hatten die Sportler des Geräteturnens Donnerstag gezeigt. Die Übungsleiter Achim Nothdurft, Sebastian von Schnurbein und Bettina Lechner hatten nur das Thema Pyramide vorgegeben. Mit viel Phantasie und Vielfalt hatten die jungen Sportler das Thema umgesetzt. Mit Saltos, Handstand, auf den Händen laufend und Radschlagend beeindruckte im Finale die Leistungsgruppe Geräteturnen Dienstag unter der Leitung von Sebastian von Schnurbein und zur Musik „The Greatest Showman“. Der Nikolaus belohnte nach Show-Ende die Akrobaten und ihre Übungsleiter.