Seit April besteht eine Kooperation des Familienzentrums Hochrhein in Lauchringen (Faz) mit dem Verein Ackerdemia in Berlin. Im gleichen Monat legten die Faz-Nachmittagskinder zusammen mit der „Gemüse-Ackerdemie“ des Berliner Vereins und Faz-Mitarbeitern und Ehrenamtlichen einen Acker im Faz-Abenteuerland an.

Von der Aussaat bis zur Ernte

Sie säen, pflegen, ernten und essen Gemüse auf dem eigenen Acker. Innerhalb des ganzjährigen Bildungsprogramms der Gemüse-Ackerdemie bauen Kinder und Jugendliche ihr eigenes Gemüse auf dem Abenteuerland-Acker an. Dabei erleben sie, wo Lebensmittel herkommen und wie diese wachsen.

Mit dem Projekt möchte der Verein Ackerdemia Berlin sowie das Familienzentrum in Lauchringen das Bewusstsein für die Herkunft von Lebensmitteln bei Kindern und Jugendlichen fördern.
Mit dem Projekt möchte der Verein Ackerdemia Berlin sowie das Familienzentrum in Lauchringen das Bewusstsein für die Herkunft von Lebensmitteln bei Kindern und Jugendlichen fördern. | Bild: Dieter Schäuble

Darüber hinaus setzen sich die Kinder und Jugendlichen in den umfangreichen Bildungsmaterialien auch damit auseinander, wie etwa die Tomaten vom Acker über den Handel auf den Teller kommen. Dieser Tage fand die zweite Pflanzung statt. Dabei besuchte auch Oliver Roters, Gemeinderat und Mitglied des Lauchringer Klimabeirats, die jungen Gemüsegärtner.

„Eine Generation, die weiß, was sie isst“ – so lautet das Ziel des gemeinnützigen Vereins Ackerdemia, der 2019 mit seinem Bildungsprogramm Gemüse-Ackerdemie knapp 400 Kitas und Schulen auf den Acker schickt. Dabei erleben Kinder, wo Lebensmittel herkommen und wie diese wachsen.

Ackerdemia entwickelt darüber hinaus weitere Produkte, Programme und Dienstleistungen, um auch private Haushalte und Unternehmen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Lebensmitteln zu motivieren. Der Verein wurde im Jahr 2014 von. Christoph Schmitz in Potsdam gegründet.