Jetzt ist es so weit. 18 Kursteilnehmer halten ihre Zertifikate als Alltagsbegleiter in den Händen. Überreicht wurden sie im evangelischen Gemeindehaus in Lauchringen von Kursleiterin Elisabeth Kaiser. Die Alltagsbegleiter gehen in die Familien und entlasten pflegende Angehörige, indem sie Spaziergänge anbieten, Einkäufe oder Arztbesuche begleiten oder einfach im Alltag da sind. „Die Alltagsbegleiter sind eine wertvolle Ergänzung im niederschwelligen Bereich und entlasten so die Fachkräfte“, erklärte Harder. Mitbringen sollten zukünftige Alltagsbegleiter Geduld, Empathie und Lebenserfahrung, so die Kursleiterin.

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Die sechstägigen Kurse mit den jeweiligen Referenten wurden bis vor kurzem vom Familienzentrum in Lauchringen finanziert. Jetzt besteht eine Kooperation mit den katholischen Landfrauen Freiburg, die wiederum mit der Pflegekasse kooperieren und so die Kurse in Lauchringen finanzieren. „Das ist eine tolle Kooperation“, bestätigte Andreas Harder, Geschäftsführer des Diakonischen Werks in Waldshut.

Sechstägiger Kurs

„Wir machen das Konzept wie immer, bieten die Kurse an sechs Tagen mit insgesamt 54 Stunden an“, erklärte die Leiterin des Familienzentrums Lauchringen Ulla Hahn, die hofft, dass ein Teil der Alltagsbegleiter in die Wohngemeinschaft im Riedpark in Lauchringen kommt. Aktuell seien sie im Bewerbungsverfahren, so die Leiterin des Familienzentrums. “Einige Bewohner würden gerne einziehen, parallel dazu führen wir Bewerbungsgespräche“, so Hahn. Die Alltagsbegleiter dürfen die Bewohner dann motivieren, erklärte Harder. „Wir richten uns nach den Bewohnern, diese geben an, was gemacht wird, wann und was sie essen wollen“, ergänzte Hahn.