Manfred Kropf ist tot. Er starb im Alter von 79 Jahren im Klinikum Hochrhein in Waldshut. Manfred Kropf wurde im Jahre 1940 in Lauchringen geboren und wuchs im Hause seiner Eltern in der Hauptstraße in Lauchringen auf. Nach Besuch der Volksschule erlernte er im elterlichen Elektrogeschäft, das sein Vater in den 30er Jahren in Lauchringen gegründet hatte, den Beruf des Elektrikers.

Meisterprüfung im Elektrohandwerk

Nachdem er im April 1969 vor der Handwerkskammer Freiburg die Meisterprüfung im Elektrohandwerk abgelegt hatte, übernahm er am 17. Dezember 1973 das elterliche Geschäft in der Hauptstraße in Lauchringen, das seit dem Jahre 2009 von seinem Sohn Ralf weitergeführt wird. Als begeisterter Skifahrer lernte er auf der Bernauer Skihütte des Skiclubs Lauchringen die Schneiderin Ursula Schmidt aus Bernau kennen, die er im Jahre 1967 heiratete. Aus der Ehe sind die beiden Söhne Ralf und Tilo hervorgegangen. Der Verstorbene hat sich einerseits durch seine solide Geschäftsführung und andererseits durch sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde Lauchringen einen besonderen Namen gemacht.

Vielseitig in Gemeinde engagiert

So war er von 1975 bis 1989 Mitglied des Gemeinderates. Ganz besonders hatte sich Manfred Kropf als typische Frohnatur aber der Lauchringer Fasnacht verschrieben. Unter seiner über 20jährigen Regie als Programmchef entwickelten sich die bunten Abende des Narrenvereins Schwanenmühle zu glanzvollen Fastnachtsbällen mit oft hochkarätiger politischer Prominenz. Unvergessen sind seine zahlreichen Prologe zu allgemein bedeutenden Themen, sowie zum örtlichen Dorfgeschehen. Für seine Verdienste wurde er im Jahre 1995 zum Ehrenmitglied des Narrenvereins Schwanenmühle ernannt. Als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr erhielt er im Jahre 1992 das silberne Ehrenzeichen für seine 25jährige Mitgliedschaft. Der Verstorbene war außerdem mehr als 30 Jahre lang Mitglied der CDU, und über 50 Jahre Mitglied der Baugenossenschaft FÖFA Waldshut, sowie der Volksbank Hochrhein.

Ausfahrten mit der Vespa

Seine große Leidenschaft waren außerdem die Pflege und der Umgang mit seiner geliebten „Vespa„ bei zahlreichen Ausfahrten mit seinen Kegelfreunden. Seinen Lebensabend verbrachte er im elterlichen Geburtshaus in Lauchringen. Um den Verstorbenen trauern neben seinen beiden Söhnen und Schwiegertöchter auch sechs Enkel.

Trauerfeier und Beisetzung

Die Trauerfeier für den Verstorbenen mit anschließender Beisetzung findet am kommenden Mittwoch, 12. Februar, um 14 Uhr auf dem Friedhof Unterlauchringen statt.

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