Die eigenen Fähigkeiten verbessern, einen unterhaltsamen Abend gestalten und damit etwas Gutes tun: Das Verbandsjugendorchester Hochrhein, kurz VJO, gab ein Benefizkonzert in der Gemeindehalle Unterlauchringen. Gastgeber war das Hilfswerk Lions-Club Waldshut. Bereits zum zweiten Mal hatten beide Vereine gemeinsam zum Benefizkonzert geladen. Die Brauerei Waldhaus unterstützte das Konzert ebenso. Der Erlös geht an eine bedürftige Familie am Hochrhein, um die schulpflichtigen Kinder mit Busfahrkarten, Schulsachen und Kleidung zu versorgen.

Außerdem wurde damit das VJO finanziell unterstützt. Der Lions-Vorsitzende Jochen Seipp freute sich über die zahlreichen Besucher und dankte der Vorsitzenden Julia Huber und dem Dirigenten Julian Gibbons: „Damit bringen wir Ihnen zum Ausdruck, wie wichtig und wertvoll das Engagement in Jugend und Musik ist.“ Besonders zufrieden sowohl mit dem äußerst begeisterten Publikum als auch mit seinen Musikern zeigte sich Dirigent Julian Gibbons und legte drei Zugaben auf: Birdland, El Cumbanchero sowie Ye Banks And Braes O´Bonnie Doon, die Ufer des Doon, bei denen sich die Musiker noch einmal richtig ins Zeug legten und ihren Spaß dabei hatten.

Die beiden Vorsitzenden Julia Huber vom Verbandsjugendorchester Hochrhein und Jochen Seipp vom Lions Club Waldshut haben mit dem Benefizkonzert in Lauchringen bereits das zweite Mal für einen guten Zweck gesammelt.
Die beiden Vorsitzenden Julia Huber vom Verbandsjugendorchester Hochrhein und Jochen Seipp vom Lions Club Waldshut haben mit dem Benefizkonzert in Lauchringen bereits das zweite Mal für einen guten Zweck gesammelt.

Dass bereits zahlreiche frühere VJO-Musiker ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, freute den Engländer ebenso, wie die Bereitschaft der aktuellen VJO-Musiker, trotz Musikstudiums immer wieder zurück in die alte Heimat zu fahren und aktiv beim VJO zu sein.

Zur Eröffnung fungierte das VJO als Königin der Instrumente: Das transkribierte Orgelwerk „Fantasia in G-Dur“ von Johann Sebastian Bach/Richard Goldman und Robert Leist hatte die Melodiefolge in die Bass-Linie gesetzt.

Beim Solo-Stück „Pantomime“ von Philp Sparke brachte Solist Uwe Strittmatter sowohl die warmen Klänge seines Tenorhorns als auch die außergewöhnliche Fingerfertigkeit voll zur Geltung. Der Höhepunkt des ersten Konzertteils waren die „Yiddish Dances“ von Adam Gorb. Die Zuhörer befanden sich plötzlich mitten in einer Bar Mitzwa oder einer jüdischen Hochzeitsfeier und hingen gebannt an den seufzenden Tönen der Es-Klarinette.

Solist Uwe Strittmatter beeindruckte auf dem Euphonium. Er hatte für das Konzert mit dem Verbandsjugendorchester Hochrhein auf Einladung des Hilfswerk des Lions Club Waldshut das Höchststufen-Stück „Pantomime“ von Philip Sparke aufgeführt.
Solist Uwe Strittmatter beeindruckte auf dem Euphonium. Er hatte für das Konzert mit dem Verbandsjugendorchester Hochrhein auf Einladung des Hilfswerk des Lions Club Waldshut das Höchststufen-Stück „Pantomime“ von Philip Sparke aufgeführt.

Nach der Pause ertönte auf Blechblasinstrumenten und Schlagwerk der moderne Klang der Straßen New Yorks mit der „Fanfare For The Common Man“ von Aaron Copland, mit dem bereits die Band Emerson Lake und Palmer größte Erfolge erzielt hatte. Der zweite Höhepunkt des Abends wurden die „Selections From Giant Robo“ von Masamicz Amano. Die japanische Animationsfilmmusik hatte es in sich, die Musiker hatten für den vokalen Bereich eigens Gesangsunterricht bei Martin Umrath genommen. Das Publikum honorierte das Stück mit zufriedenem Pfeifen.