Über einen unerwartet guten Besuch freute sich der Vorsitzende der Perupartnerschaft St. Verena, Karl Selbach, bei der Hauptversammlung im Katholischen Pfarrsaal in Tiengen. Er konnte rund 40 Vereinsmitglieder willkommen heißen, allerdings hatten sich alle Pfarrer der Seelsorgeeinheit wegen anderer Veranstaltungen entschuldigen müssen. Da die letzte Hauptversammlung erst im September 2017 stattgefunden hatte, gab es von der Schriftführerin Maren Stotmeister einen etwas kürzeren Überblick.

Herausragende Ereignisse waren die Namensänderung von Peru-Freundeskreis Tiengen/Lauchringen in Perupartnerschaft St. Verena, die mehrmonatigen Besuche der peruanischen Volunteers Jose Luis und Mariela Carazas, der Perutag im November in Lauchringen, der Besuch des Freiburger Erzbischofs Stephan Burger im Dezember 2017 in der Partnergemeinde Pamplona Alta, der Aufenthalt von Dominik Müller in der Partnergemeinde oder der Papstbesuch in Peru im Januar 2018. Erzbischof Stephan Burger, der mit dem peruanischen Bischof Carlos Garcia in der Partnerkirche in Pamplona Alta einen gemeinsamen Gottesdienst gefeiert hatte, sei sehr angetan gewesen von dem was in dieser Partnerschaft zwischen der Seelsorgeeinheit St. Verena und der Partnergemeinde Pamplona Alta beispielhaft geschehe, berichtete Maren Stotmeister. Brigitte Stärk gab im Rahmen ihres Kassenberichtes bekannt, dass im zurückliegenden Kalenderjahr zur Partnergemeinde San Martin de Porres in Pamplona Alta rund 25 000 Euro und an die Mädchenschule in Arequipa knapp 14 000 Euro Spenden übergeben worden seien.

Ein sehr ansprechendes und vielseitiges Angebot peruanischer Artikel und Spezialitäten gab es beim letzten Perutag in Lauchringen. Der Erlös kommt, wie bei allen erzielten Einküften, den Freunden in Pamplona Alta oder Arequipa für gemeinnützige Projekte zu Gute. Auf dem Bild der Verkaufsstand der Perupartnerschaft St. Verena beim letzten Perutag im Pfarrsaal in Lauchringen..Bild: Herbert Schnäbele
Ein sehr ansprechendes und vielseitiges Angebot peruanischer Artikel und Spezialitäten gab es beim letzten Perutag in Lauchringen. Der Erlös kommt, wie bei allen erzielten Einküften, den Freunden in Pamplona Alta oder Arequipa für gemeinnützige Projekte zu Gute. Auf dem Bild der Verkaufsstand der Perupartnerschaft St. Verena beim letzten Perutag im Pfarrsaal in Lauchringen..Bild: Herbert Schnäbele

Vorsitzender Karl Selbach gab auf einzelne Fragen vielfältige Informationen über die Aktivitäten in der Partnergemeinde (Bau, Erweiterung und Betrieb einer Bäckerei, die Einrichtung eines "Instituto", einer Ausbildungseinrichtung für jungendliche Textilarbeiter, oder den Bau und die Einrichtung einer Mädchenschule in Arequipa) und meinte zum Ausblick auf den Sommer: "Pater Ignacio hält uns in Atem!". Er erläuterte dazu einen mehrwöchigen Besuch einer vierköpfigen Delegation und weitere Besuche aus der Partnergemeinde im Laufe des Jahres, die eine besondere Herausforderung seien.

 

Die Perupartnerschaft

Der ursprüngliche "Freundeskreis zur Förderung der Partnerschaft e.V.", jetzt "Perupartnerschaft St. Verena" entstand 1995 aus der Idee einer Hilfsaktion für die Kirchengemeinde San Martin de Porres in Pamplona Alta, Lima. Partnerschaft im Sinne dieses Freundeskreises versteht sich als wechselseitiges Geben und Nehmen. Die Unterstützung von Projekten in der Partnergemeinde erfolgt überwiegend als Hilfe zur Selbsthilfe. Der Verein umfasst 63 Mitglieder. Weitere Mitglieder sind willkommen. Vorsitzender des Freundeskreises ist Karl Selbach, Telefon 07741/649 37. Allgemeine Informationen über die Perupartnerschaft im Internet (www.st-verena.de).