Lauchringen Konzert: Glanzvolle Unterhaltung im Doppelpack

Ein glanzvolles Doppelkonzert gaben der Musikverein Oberlauchringen und der Musikverein Rheinheim. Mit einem anspruchsvollen und abwechslungsreichen Musikmix begeisterten die Musiker das Publikum.

Einen glanzvollen und sehr unterhaltsamen Konzertabend im Doppelpack erlebten am Samstag abend die rund 350 Besucher in der voll besetzten Gemeindehalle in Oberlauchringen. Der Musikverein Oberlauchringen hatte als Gastverein den benachbarten Musikverein Rheinheim eingeladen, der in einem Mix von klassischer und moderner Blasmusik sehr unterhaltsam die erste Konzerthälfte gestaltete.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des gastgebenden Musikvereins Oberlauchringen, Alexander Schmidle, erfolgte in einem schwungvollen und fetzigen Auftakt mit „Musik ist Trumpf“, von Heinz Gietz unter der Regie von Ralf Hoffarth die Konzerteröffnung. Das Musikstück gelte gleichzeitig als Motto des Abends, erläuterte anschließend Christine Küpfer, die für den Musikverein Rheinheim in der ersten Konzerthälfte humorvoll und witzig durch das Programm führte. Meist sehr schwungvoll, klangstark und wuchtig folgten die bekannten Klassiker „Alte Kameraden“, Les Champs-Elyseés, „Von Freund zu Freund“ und „Deutschland ist schön“, ein Medley deutscher Volkslieder.

Kontrastreich und sehr rhythmisch leitete „Bugle Call Rag“ zum modernen Programmteil des Rheinheimer Orchesters über. Ein eindrucksvolles Saxophonsolo von Michaela Ehret in „Yakety Sax“ von James Rich, drei Klassiker von Udo Jürgens und der rassig dargebotene Militärmarsch „The Stars and Stripes Forever“ von John Philip Sousa beendeten die erste Konzerthälfte, nach heftigem Beifall natürlich nicht ohne Zugabe.

Charmant und sehr informativ führte Anja Isele durch die vom Musikverein Oberlauchringen gestaltete zweite Konzerthälfte, die sowohl von klassischer, aber auch sehr konzertanter Blasmusik gekennzeichnet war. Dirigent Jürgen Röhrig begann den zweiten Teil mit „Malaguena“, einer klangvollen, lateinamerikanischen Komposition von Ernesto Lecuona. Ausdrucksstark und sehr authentisch gelang danach die Darstellung von „Titanic“ von James Horner, nach dem gleichnamigen Spielfilmdrama von James Cameron. Patricia Schmidt zeigte anschließend beim auswendigen Spiel am Vibraphon in dem Solostück „A Tribute to Lionel“ ihr Können, bevor das über 60-köpfige Orchester in dem Musical-Klassiker „Starlight Express“ sein Können erneut unter Beweis stellte.


Ausgefallene Klangbilder, dominiert von Trommelsolos in „African Symphony“, sowie insgesamt drei Zugaben, darunter ein ausdrucksstarker sehr rhythmischer Mambo Tanz, beendeten einen glanzvollen Konzertabend, an dessen Ende sich Alexander Schmidle originell beim Gastverein und sehr herzlich beim Publikum und allen Helfern bedankte.

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