„Ohne Idealismus ist dieser Beruf nicht machbar“, erklärte der Rektor der Grundschule Oberlauchringen, Dietmund Schwarz. 32 Neuanmeldungen gebe es für die erste Klasse in diesem Jahr. „Für uns heißt das, wir können zwei erste Klassen bilden“, erklärt Schwarz, „auch weil wir mit Lehrern bestens versorgt sind.“ Dadurch könne neben dem Pflichtunterricht auch Stütz- und Förderunterricht angeboten werden. Das Lehrerkollegium werde dieses Jahr ergänzt durch Matthias Hasenbrink, der evangelische Religion unterrichte.

Große Klassen mit Vor- und Nachteilen

Die zweiten und vierten Klassen seien relativ groß, die zweiten Klassen hätten zum Teil 26 bis 27 Schüler. Durch die gute Lehrerbesetzung könne an manchen Tagen sogar geteilter Unterricht angeboten werden. „Ich bin kein Freund von Riesenklassen, aber in einer großen Klasse reift die Sozialkompetenz mehr, der Einzelne muss sich hier eher zurücknehmen“, so Schwarz. 115 Kinder besuchen die Grundschule in Oberlauchringen, die zu den verlässlichen Grundschulen zählt. Die Schüler können von 7.30 bis 8.15 Uhr und von 12 bis 14 Uhr betreut werden. Die Betreuung laufe über die Gemeinde.

Zahlreiche Möglichkeiten für Arbeitsgemeinschaften

Neu sei, dass die Sport-AG zum ersten Mal schon ab der ersten Klasse angeboten werde. Auch die Erste-Hilfe-AG für die zweiten und dritten Klassen, die im vergangenen Jahr begonnen habe, werde weitergeführt. Andere AGs sind Gartenbau und Eisenbahn für die Dritt- und Viertklässler, Computer, ab der zweiten Klasse, Chor und Orchester für die zweite und dritte, dritte und vierte Klasse. Bei den AGs seien sie sehr dankbar für die Kooperation mit den Vereinen, so Schwarz. Die Chor-AG zum Beispiel stehe in Kooperation mit der Chorgemeinschaft Oberlauchringen. Dankbar sei die Schule auch für ihre Lesepaten. „Wir sind froh, dass wir solche Leute haben“, so Schwarz. Das Alter spiele keine Rolle. Die älteste Lesepatin sei gerade 90 Jahre alt geworden.