„Sollen wir unseren Hut in den Ring schmeißen?“ Diese Frage stellten sich Günter Dick und Claus Schleith im Dezember 2015. Es ging um das in der Entwicklung steckende Neubaugebiet im Riedpark in Lauchringen. Schnell waren sich die beiden Unternehmer einig, dass sie sich daran beteiligen wollen.

In zwei Jahren werden neben dem Wohn­parc Dick diese Gewerbe- und Wohnbauten entstehen. 4600 Quadratmeter Grundfläche umfasst der gesamte Komplex.
In zwei Jahren werden neben dem Wohn­parc Dick diese Gewerbe- und Wohnbauten entstehen. 4600 Quadratmeter Grundfläche umfasst der gesamte Komplex. | Bild: Illustration: Architekt Michael Duffner

Fast vier Jahre später ist es nun soweit: Günter Dick hatte zum symbolischen Spatenstich eingeladen und dazu die im Projekt involvierten Personen eingeladen. Neben Claus Schleith, Bürgermeister Thomas Schäuble, einer Abordnung der Lebenshilfe, die bereits Räume angemietet hat, waren auch einige Gemeinderäte und das beauftragte Architekturbüro Duffner mit seinen Mitarbeitern erschienen.

Zwei Gebäude entstehen

Angesichts der riesigen Baustelle in der Nachbarschaft zum Möbelgeschäft Wohnparc Dick und des bereits begonnen Aushubs kann man erahnen, warum es vier Jahre gedauert hat, bis der Startschuss fiel. Architekt Michael Duffner erläuterte seine Pläne. Es wird ein markanter Komplex entstehen. Zwei große drei-geschossige Baukörper mit je 2300 Quadratmetern Grundfläche werden sich in den vorgegebenen Bebauungsplan integrieren. Im Erdgeschoss werden Verkaufsflächen von 3900 Quadratmetern angeboten, während im ersten Obergeschoss die Lebenshilfe in ihr neues Domizil mit 575 Quadratmetern einziehen wird.

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Ansonsten befinden sich 36 Eigentumswohnungen mit 3300 Quadratmetern in den beiden Obergeschossen. Im Untergeschoss wird eine Tiefgarage mit 163 Stellplätzen entstehen. Hier sind auch Keller- und Technikräume untergebracht. Ein Blockheizkraftwerk sowie eine Pelletsheizung werden für die notwendige Wärmeenergie sorgen.

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Um eine Vorstellung von den Ausmaßen des Projekts zu erhalten, erklärte Michael Duffner: „Der Gesamtkomplex wird mit 57 400 Kubikmetern umbautem Raum ungefähr dem Volumen von 90 durchschnittlich großen Einfamilienhäusern entsprechen.“

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Bürgermeister Thomas Schäuble sprach Komplimente für die am Projekt Beteiligten aus. Zunächst lobte er den Entwurf des Planungsbüros: „Als ich Ihren Entwurf gesehen habe, war ich sofort verliebt“, um sich dann an die Bauherren zu wenden: „Es ist nicht selbstverständlich, angesichts der Baukosten dieses Projekts, so in das Risiko zu gehen. Ich möchte mich im Namen der Gemeinde für Euren Mut und Engagement bedanken.“ Im Namen von Claus Schleith gab Günter Dick das Lob zurück: „Es war eine sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Nur so konnte dieser visionäre Neubau in Angriff genommen werden.“