Mit rund 400 Zuhörern in der nahezu voll besetzten Herz Jesu Kirche in Unterlauchringen erfuhr das Benefizkonzert des Männergesangvereins Unterlauchringen eine gute Resonanz. Vorsitzender Alfred Hämmerle zeigte sich nach dem klangstarken Auftakt des gastgebenden Chors mit „Schäfers Sonntagslied“ in seiner Begrüßung überaus erfreut über den guten Besuch.

Eine erfrischende Bereicherung des Benefizkonzerts bot der Kinder- und Jugendchor Soleil mit einer bemerkenswerten Stimmkraft unter der Leitung von Doris Schäuble (links).
Eine erfrischende Bereicherung des Benefizkonzerts bot der Kinder- und Jugendchor Soleil mit einer bemerkenswerten Stimmkraft unter der Leitung von Doris Schäuble (links). | Bild: Herbert Schnäbele

Er erwähnte, dass es der Wunsch ihres Chorleiters Reinhold Indlekofer gewesen sei, aus Anlass seines 30-jährigen Dirigats zusätzlich zum Jahreskonzert im vergangenen Frühjahr auch noch ein Kirchenkonzert als Benefizkonzert zu veranstalten. Spontan hätten sich auch der Männerchor Detzeln unter der Federführung von Jochen Stitz und der Kinder- und Jugendchor Soleil unter der Regie von Doris Schäuble zur Mitwirkung bereit erklärt, wofür er sich herzlich bedankte. Er sicherte zu, dass der Erlös zu 100 Prozent an den Förderverein für krebskranke Kinder in Freiburg übergeben werde.

Dankbar nehmen die Sänger des Männergesangvereins Unterlauchringen und des Kinder- und Jugenchors Soleil den Beifall des Publikums entgegen. Die Hauptakteure des Konzerts (von rechts): Jochen Stitz (Chorleiter Männerchor Detzeln und Begleitung am Klavier), Sophia Vogt (Querflöte), Reinhold Indelkofer (Chorleiter MGV Unterlauchringen) und Doris Schäuble (Chorleiterin Soleil).
Dankbar nehmen die Sänger des Männergesangvereins Unterlauchringen und des Kinder- und Jugenchors Soleil den Beifall des Publikums entgegen. Die Hauptakteure des Konzerts (von rechts): Jochen Stitz (Chorleiter Männerchor Detzeln und Begleitung am Klavier), Sophia Vogt (Querflöte), Reinhold Indelkofer (Chorleiter MGV Unterlauchringen) und Doris Schäuble (Chorleiterin Soleil). | Bild: Herbert Schnäbele

Mit weiteren drei Liedern, darunter „Das Morgenrot“ von Robert Pracht, zeigten sich die rund 30 Sänger des Männergesangvereines einerseits gefühlvoll und ausdrucksstark, dann aber auch dynamisch und stimmkräftig. Erfrischend und mit bemerkenswerter Stimmkraft präsentierte sich der Kinder- und Jugendchor Soleil unter der Regie von Doris Schäuble bei zwei Auftritten. Dabei trauten sich die jungen Sänger, meist begleitet von Jochen Stitz am Klavier und teilweise von Sophia Vogt mit der Querflöte, auch an schwieriges Liedgut heran.

Musikalische Glanzlichter waren die Auftritte des Männcherchors Detzeln unter der Regie von Jochen Stitz. Die Sänger boten einen klanggewaltigen und hochkarätigen Chorgesang, der das Publikum zu rauschendem Beifall veranlasste.
Musikalische Glanzlichter waren die Auftritte des Männcherchors Detzeln unter der Regie von Jochen Stitz. Die Sänger boten einen klanggewaltigen und hochkarätigen Chorgesang, der das Publikum zu rauschendem Beifall veranlasste. | Bild: Herbert Schnäbele

Glanzvolle Höhepunkte bescherte der rund 35-köpfige Männerchor Detzeln dem Publikum unter der Leitung von Jochen Stitz. Er beeindruckte mit berauschender Stimmkraft, großer Dynamik und bestechender Präzision in zwei Liedblöcken, jeweils gefolgt von frenetischem Beifall der begeisterten Zuhörer. Den Schlusspunkt des festlichen und klangvollen Konzertes setzte der veranstaltende Chor zusammen mit Soleil mit Nessajas Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“, das als Zugabe direkt noch einmal dargeboten wurde.

Der Männergesangverein Unterlauchringen bot unter der Leitung von Ehrendirigent Reinhold Indlekofer zusätzlich zum regulären Jahreskonzert ein festliches und klangvolles Kirchenkonzert zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg.
Der Männergesangverein Unterlauchringen bot unter der Leitung von Ehrendirigent Reinhold Indlekofer zusätzlich zum regulären Jahreskonzert ein festliches und klangvolles Kirchenkonzert zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder Freiburg. | Bild: Herbert Schnäbele