Es läuft rund im neuen Abenteuerland des Familienzentrums Hochrhein (Faz): Die angebotenen Ferienfreizeiten sind alle ausgebucht und die Kinder und ihre Betreuer haben jede Menge Spaß. Im Mittelpunkt ihrer Aktivitäten steht der Bau von gallischen Dörfern nach dem Motto „Asterix und Obelix“. Das Abenteuerland ist eine naturnahe und integrative Beschäftigungs- und Begegnungsstätte für Kinder. Eröffnung war im Frühjahr dieses Jahres. Aktuell läuft also die erste Sommerferien-Saison am neuen Standort nahe dem Lauchringer Schwimmbad.

Ulla Hahn (Leiterin Familienzentrum Hochrhein, von links), Regina Jaumann (Leiterin der Küche im Abenteuerland), Andreas Harder (Geschäftsführer Diakonisches Werk Hochrhein, Träger des Faz) haben Sabine Hartmann-Müller (CDU-Landtagsabgeordnete), Landrat Martin Kistler, Ulrike Holzwarth (Ehrenamtliche) und Felix Schreiner (CDU-Bundestagsabgeordneter) durch das Abenteurland geführt, zudem mit dabei waren Christine Chrystof (Leiterin Integrationsgruppe Faszination) und Andreas Schumpp (Projektleiter im Abenteuerland), sogar mitgehämmert und mitgesägt hat die Gruppe eine Zeit lang in den Reihen der Kinder.
Ulla Hahn (Leiterin Familienzentrum Hochrhein, von links), Regina Jaumann (Leiterin der Küche im Abenteuerland), Andreas Harder (Geschäftsführer Diakonisches Werk Hochrhein, Träger des Faz) haben Sabine Hartmann-Müller (CDU-Landtagsabgeordnete), Landrat Martin Kistler, Ulrike Holzwarth (Ehrenamtliche) und Felix Schreiner (CDU-Bundestagsabgeordneter) durch das Abenteurland geführt, zudem mit dabei waren Christine Chrystof (Leiterin Integrationsgruppe Faszination) und Andreas Schumpp (Projektleiter im Abenteuerland), sogar mitgehämmert und mitgesägt hat die Gruppe eine Zeit lang in den Reihen der Kinder. | Bild: Ursula Freudig

Deshalb hatte Ulla Hahn, Leiterin des Faz, zu einem Pressetermin mit Besichtigung ins Abenteuerland eingeladen. Gekommen waren unter anderem Landrat Martin Kistler, Felix Schreiner (CDU-Bundestagsabgeordneter und Pate des Abenteuerlands) sowie Sabine Hartmann-Müller (CDU-Landtagsabgeordnete). Der Landrat nannte das Abenteuerland ein einmaliges Vorzeigeprojekt im und auch für den Landkreis. Schreiner hob das Engagement von Bürgermeister Thomas Schäuble und vom Gemeinderat beim Entstehen des Abenteuerlands hervor.

Kappen mit Wasser füllen und auf den Kopf – dies ist das Patenrezept von Maxim (links) und Paul gegen die große Hitze, die auch die Kinder im Abenteuerland ins Schwitzen bringt.
Kappen mit Wasser füllen und auf den Kopf – dies ist das Patenrezept von Maxim (links) und Paul gegen die große Hitze, die auch die Kinder im Abenteuerland ins Schwitzen bringt. | Bild: Ursula Freudig

Im Gegensatz zu den Beiden war Hartmann-Müller erstmals vor Ort und zeigte sich beeindruckt. Im Moment verbringen 130 Kinder zwischen sechs und etwa zwölf Jahren eine einwöchige Ferienfreizeit im Abenteuerland. Unter ihnen sind rund 20 Kinder mit Behinderung. Handys sind nicht erlaubt und werden nach Aussage von Ulla Hahn, Leiterin des Familienzentrums, auch nicht vermisst. 70 Euro kostet eine Woche (ohne Übernachtung) für ein Lauchringer Kind, 75 Euro für ein auswärtiges Kind. Aufgeteilt sind die 130 Kinder auf sieben Gruppen. Jede Gruppe hat drei bis vier Betreuer und Helfer an der Seite, die mit den Worten von Andreas Schumpp (Projektleitung Abenteuerland), „wissen wie es geht“ – dies bezogen auf den Bau der Holzhäuser und die Betreuung der Kinder.

Details fehlen noch

Die Nachfrage ist größer als das Angebot. „Auch unsere Wartelisten sind voll“, sagt Ulla Hahn. Sie und Andreas Schumpp freuen sich, dass das neue Abenteuerland so gut angenommen wird, obwohl es noch nicht fertig ist. Im Außenbereich fehlen noch ein Backhäuschen und eine Kinderwerkstatt.

  • Kommende Angebote im Abenteuerland: Ab Ende der Sommerferien hat das Abenteuerland offen, es gibt einen kostenlosen Betrieb von 15 bis 18 Uhr. Nur Gruppen bezahlen Eintritt. Im Oktober startet mit den „Grashüpfern“ vormittags eine neue Spiel- und Betreuungsgruppe für Kinder von eineinhalb bis drei Jahren.