Lauchringen/Tiengen Christen erinnern an den Leidensweg Jesu

In zahlreichen Gottesdiensten haben die Geistlichen in Lauchringen und Krenkingen an den Leidensweg Jesu erinnert. Ein Kinderkreuzweg in Unterlauchringen machte die Leidensgeschichte auch für die Kleinsten erlebbar.

Lauchringen/Krenkingen – Eine Vielzahl von Gläubigen verfolgte die Karfreitagsliturgie in den evangelischen und katholischen Gotteshäusern in Lauchringen und Krenkingen. An das Leiden und Sterben Christi erinnerte Pfarrerin Martina Stockburger während ihrer Karfreitagspredigt in der gut besuchten evangelischen Kirche in Unterlauchringen. Eher nüchtern und knapp beschreibe der Evangelist Lukas die Kreuzigung Jesu. Es sei gerade diese Nüchternheit, die sie berühre, die Raum für Gefühle gebe. Auf abgrundtiefen Hass reagiere Jesus mit Liebe. Selbst am Kreuz zeige er seine unzerstörbare Liebe, vergebe den Menschen, halte an Gott fest. Der Tod Christi zeige den Menschen, dass Gott sie begleite. Als Zeichen für Gottes Nähe teilte sie Brot und Wein unter den Gläubigen aus.

In der Herz-Jesu-Kirche in Lauchringen erzählte das Kinder-Kirchenteam unter der Leitung von Stephanie Lovisi, Fabio Lovisi und Anna Albrecht am Karfreitag in einem Kleinkinderkreuzweg den zahlreich erschienenen Allerkleinsten die Geschichte vom Leiden und Sterben Jesu. Die liebevoll dekorierte Kulisse, die das Kirchen-Team in der Kirche vorbereitet hatte, wurde nach und nach immer wieder durch eine Dornenkrone, Palmzweige, oder einen kleinen Thron und eine Königskrone ergänzt. Zum Abschied bekamen die kleinen Gottesdienstbesucher ein selbstgebasteltes Kreuz mit auf den Weg.

In der St. Nikolaus Kirche in Krenkingen gab der Kirchenchor Krenkingen unter Leitung von Susanne Filser mit seinen Chorälen und Liedern wie „Bleibet hier und wachet mit mir“, „Herzliebster Jesus, was hast Du verbrochen", der gut besuchten Wortgottesfeier vom Leiden und Sterben Jesu eine festliche Note. Pastoralreferentin Sabine Gerteis erinnerte in der Passionslesung an das Leiden und Sterben Jesu. Die Leidensgeschichte Jesu sei mehr als ein bloßer Bericht. Jesus sei damals ganz bewusst seinen Weg gegangen. Dabei habe er Verrat, Missbrauch und Enttäuschung in Kauf genommen. Das Kreuz, an dem er gestorben sei, sei ein Zeichen dafür, dass die Liebe Jesu stärker sei als alle Gewalt und sogar den Tod. Jesus habe den Tod besiegt und den Menschen das Tor zum ewigen Leben geöffnet. Die anschließende Kreuzverehrung wurde von der Männerschola musikalisch umrahmt. Mit „adoramus te, Christe" setzte der Kirchenchor dann den musikalischen Schlusspunkt unter den Wortgottesdienst.

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