Schon lange sind die Temperaturen in der Küssaburghalle in Rheinheim während der Sommermonate ein Thema, dass die dort Sport treibenden Vereine und Schulen, sowie die Verwaltung umtreibt. Gut 35 Grad, oft analog zu den Außentemperaturen sind keine Seltenheit. Die mittlerweile deutliche Zunahme von Hitzeperioden haben die Situation weiter verschlechtert. Mit ein Grund hierfür ist, dass aufgrund der Gegebenheiten fast keine Luftzirkulation stattfinden kann. Lediglich fünf kleine Fenster, die bisher nur gekippt werden konnten, stehen hierfür zur Verfügung.

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Gaby Bendick (65) trainiert seit vielen Jahren die Fördergruppe der Küssaberger Turnvereine in der Halle und ist auf diese Möglichkeit auch angewiesen.

Es ist immer wieder eine Herausforderung bei dieser Hitze zu trainieren. „Wir schauen dann immer, dass die Kinder genug trinken“, erklärt Gaby Bendick (65), die seit über 20 Jahren die Fördergruppe der Küssaberger Turnvereine trainiert.
Es ist immer wieder eine Herausforderung bei dieser Hitze zu trainieren. „Wir schauen dann immer, dass die Kinder genug trinken“, erklärt Gaby Bendick (65), die seit über 20 Jahren die Fördergruppe der Küssaberger Turnvereine trainiert. | Bild: Tina Prause

Die Sommermonate sind für sie immer eine besondere Situation. „Es ist immer wieder eine Herausforderung bei dieser Hitze zu trainieren. Wir schauen dann unter anderem immer, dass die Kinder genug trinken“, erklärt sie und freut sich, dass nun eine funktionierende Lösung gefunden werden soll.

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Für eine Verbesserung der Situation, waren für dieses Jahr 5000 Euro im Haushalt eingestellt, ursprünglich um die Fenster so umrüsten zu lassen, dass sie komplett geöffnet werden können. Nun informierte Bürgermeister Manfred Weber zusammen mit Klaus Gäng, zuständiger Mitarbeiter des Bauamts, den Gemeinderat über einen weiteren Verbesserungsansatz.

Vor gut acht Jahren wurden die Lichtkuppeln in das Dach der Küssaburghalle eingebaut. Dank eines nachrüstbaren Mechanismus, könnten diese zukünftig zu öffnen sein und somit für eine dringend notwendige Luftzirkulation sorgen.
Vor gut acht Jahren wurden die Lichtkuppeln in das Dach der Küssaburghalle eingebaut. Dank eines nachrüstbaren Mechanismus, könnten diese zukünftig zu öffnen sein und somit für eine dringend notwendige Luftzirkulation sorgen. | Bild: Rolf Bendel

Für Umbaukosten von circa 10.300 Euro könnte in insgesamt neun Lichtkuppen, die im Rahmen der letzten Sanierungsmaßnahmen von der Firma Jet-Steinbrecher verbaut wurden, eine Steuerung nachgerüstet werden, die für eine verbesserte Abluft sorgen könnten. „Die Küssaburghalle heizt sich in den immer heißeren Sommermonaten stark auf und wir prüfen die Möglichkeiten, eine einfache und vernünftige Lösung zu finden“ fasste Klaus Gäng (55) die aktuelle Situation zusammen und erklärte weiter: „Durch den Einbau einer Lüftungssteuerung in die Lichtkuppeln erhoffen wir uns eine Verbesserung für die Nutzer im Schul- und Vereinssport.

„Die Küssaburghalle heizt sich in den immer heißeren Sommermonaten stark auf und wir prüfen die Möglichkeiten, eine einfache und vernünftige Lösung zu finden“, sagt Klaus Gäng (55).
„Die Küssaburghalle heizt sich in den immer heißeren Sommermonaten stark auf und wir prüfen die Möglichkeiten, eine einfache und vernünftige Lösung zu finden“, sagt Klaus Gäng (55). | Bild: SK

Auch Bürgermeister Manfred Weber zeigte sich optimistisch und schloss: „Ich glaube, wir können so etwas verbessern“. Der Gemeinderat entschied sich, die Option weiter zu verfolgen. Ob es trotzdem nötig wäre, die Fenster umzurüsten, wird aktuell intern geklärt. Weiter wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht, einen Insektenschutz in die Lichtkuppelsysteme zu installieren.

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