Für die Küssaberger Kinder bis zehn Jahren startet am Montag der „Regelbetrieb nach Pandemiebedingungen“ in Kindergärten und der Grundschule. Nach gut drei Monaten winkt für Familien ein großer Schritt in Richtung Normalität.

Kindergärten

Bei den drei gemeindeeigenen Kindergärten in Kadelburg, Dangstetten und Rheinheim wurde auf eine möglichst konstante Zusammensetzung der Gruppen geachtet. Abstandsregeln, auf die bisher im Rahmen der Notbetreuung und im reduzierten Regelbetrieb geachtet werden sollte, gelten bei den Kindern nicht mehr. Gruppenübergreifende Angebote werden vorerst nicht stattfinden.

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Auch im Waldkindergarten der evangelischen Kirchengemeinde Kadelburg startet am Montag der Regelbetrieb. In den vergangenen Wochen war die Gruppe aufgeteilt. Kinder konnte in einem rollierenden System, ähnlich wie dem in den Schulen, den Kindergarten besuchen.

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Das Kinderbistro, welches bis zur Schließung jeden Dienstag im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Kadelburg stattgefunden hatte, wird kommender Woche wieder angeboten, allerdings vorerst nur für Schülerinnen und Schüler. Ein generationsübergreifendes Angebot ist aktuell nicht möglich.

Ganztagesgrundschule

Hier wurden die Klassenzimmer schon entsprechend vorbereitet, damit alle Schülerinnen und Schüler wieder im normalen Klassenverband unterrichtet werden können. Kleine Änderungen gibt es beispielsweise im Fach Sport. Dieser Unterricht wird vorerst als Bewegungs- und Spielstunde im Freien stattfinden. Auch die Ganztagesbetreuung kann wieder angeboten werden inklusive Mensa-Betrieb.

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Was bis zu den Sommerferien in geänderter Form stattfinden wird, sind die gruppenübergreifenden Angebote und Programme von außerschulischen Kooperationspartnern für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagesbetreuung am Nachmittag. Diese Stunden werden von den Lehrkräften und Betreuungskräften aufgefangen.

Personalprobleme

Bürgermeister Manfred Weber freute sich über die sehr gute Zusammenarbeit mit den Leiterinnen und Teams der Einrichtungen. Trotz der aktuell sehr guten Lösungen sagt er deutlich, „dass wir gerade beim Personaleinsatz tatsächlich auf Kante genäht sind und wir sehr froh darüber sind, dass derzeit nur wenige Kolleginnen Pandemie bedingt nicht eingesetzt werden können“. In den Kindergarteneinrichtungen sind es momentan sechs Ausfälle aufgrund von Schwangerschaft, Krankheit oder Zugehörigkeit einer Risikogruppe. Auch die Grundschule kann nicht auf die volle Besetzung zurückgreifen.

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