Die Seelsorgeeinheit Sankt Christophorus Küssaberg/Hohentengen hat seit dem 15. September einen neuen Pfarrer. Martin Metzler hat offiziell die Nachfolge von Marcus Maria Gut angetreten, der vor einem Jahr nach Wollmatingen-Allensbach wechselte. Nicht erst heute kreuzten seine Wege die von Marcus Maria Gut. Die Schwester seines Vorgängers war während der Schulzeit seine Lehrerin in Biologie und Chemie. Gebürtig aus der Region Sigmaringen stammend, wurde Martin Metzler von dem in der Nähe liegenden Kloster Beuron geprägt. „Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt er rückblickend.

Bedenkzeit und einige Stippvisiten

„Eigentlich wäre ich noch gar nicht hier“, sagt Martin Metzler lachend, denn ursprünglich war vorgesehen, noch weitere zwei bis drei Jahre als Vikar in Bad Säckingen tätig zu sein. Direkt von der Erz-Diözese Freiburg wurde er angesprochen, ob er sich nicht vorstellen könnte, die vakante Stelle hier am Hochrhein zu übernehmen, was für den 38-Jährigen sehr plötzlich kam. Etwas Bedenkzeit und ein paar Stippvisiten später sagte Martin Metzler zu. Momentan pendelt der Pfarrer noch zwischen Bad Säckingen und Küssaberg/Hohentengen. Bald soll der offizielle Umzug erfolgen, „so dass ich ab dem ersten Januar fest verankert bin“ erklärt er.

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Schon jetzt sei eine gemeinsame gute Basis vorhanden. „Das hat man nicht oft, dass eine Gemeinde so gut organisiert ist“, lobt Martin Metzler. In vieles müsse er sich noch einarbeiten. „Das braucht seine Zeit“ bittet er um etwas Geduld. Gerade auch die aktuell geltenden Vorschriften machen es hier und da etwas schwierig. Dass Gottesdienste und Angebote dennoch stattfinden können, darauf legt er viel Wert. „Wir müssen den Menschen vor Ort etwas bieten“, sagt er. Etwas in die Zukunft blickend, hofft Martin Metzler auf eine weiterhin gute Vernetzung in seiner Gemeinde und Möglichkeiten, die verschiedenen Generationen in der Kirche vereinen zu können.

Vielseitig interessierter Mensch

Für Martin Metzler hat gerade seine liebste Jahreszeit, der Herbst, begonnen. Wanderungen, gerne auch alleine, durch die Wälder schätzt der Pfarrer. Auch Lesen gehört zu seinen Hobbys. „Da komme ich zur Ruhe“, beschreibt er und zählt weiter auf, dass Kochen und das leibliche Wohl im Allgemeinen ebenfalls für ihn beliebte Freizeitaktivitäten sind. Nun freuen sich die Einwohner sicher darauf, den neuen Pfarrer persönlich kennenzulernen.

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