Tina Prause

Die Hauptzufahrt des Kieswerks Tröndle in Rheinheim, und hier im speziellen der in die Jahre gekommene Tunnel, stößt an seine Grenzen. Grund dafür ist dessen Dimensionierung, den die mittlerweile deutlich größeren Lastwagen passieren müssen, wenn sie das Betriebsgelände befahren oder verlassen wollen. „Da geht es oft um Zentimeter“, beschrieb Diplom-Ingenieur Ralf Mülhaupt vom Büro Tillig Ingenieure GmbH aus Dogern in der Sitzung des Gemeinderats Küssaberg.

Es war eine erste Information an den Gemeinderat über die kommenden Arbeiten und Anträge. Aufgrund der über dem Tunnel liegenden Gemeindestraße „Hardtweg“, wird Küssaberg als sogenannter Straßenbaulastträger betroffen sein.

Wie soll der Tunnel erweitert werden?

Grob zusammengefasst, soll zunächst von oben die Straße „Hardtweg“ geöffnet werden. Betonpfeiler werden links und rechts entlang des Tunnels eingearbeitet und eine Betonplatte als Deckel gegossen. Wenn dieser fertig ist, kann die Straße wieder geschlossen werden und die Arbeiten zur Erweiterung des Tunnels beginnen von unten.

Während der Testbohrungen und der dann wohl folgenden Bauphase ein Jahr später wird der Hardtweg, welcher oberhalb des Tunnels liegt, ...
Während der Testbohrungen und der dann wohl folgenden Bauphase ein Jahr später wird der Hardtweg, welcher oberhalb des Tunnels liegt, zeitweise nicht befahrbar sein. | Bild: Tina Prause

Mit Hilfe von Bohrungen, welche voraussichtlich im ersten Quartal 2023 erfolgen, muss aber zunächst die Realisierbarkeit der aktuellen Pläne geprüft werden.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Die Bohrungen für die Machbarkeitsstudie sollen im ersten Quartal 2023 stattfinden. Die Arbeiten sollen etwa zwei Wochen dauern. In dieser Zeit ist der Hardtweg nicht befahrbar.

Auf Basis der Ergebnisse wird ein Realisierungsvorschlag erarbeitet. Notwendige Anträge werden gestellt sowie Zeitabläufe geplant und abgestimmt. Bis zum vierten Quartal 2023 sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Anvisiert für die finale Ausführung wird dann das erste Quartal 2024. Die genaue Dauer der Arbeiten jetzt schon zu schätzen, sei laut Planer schwer. Prinzipiell geht Ralf Mühlhaupt von mindestens drei Monaten aus, bei der auch eine erneute Sperrung des Hardtwegs einzuplanen ist.

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