Im Museum Küssaberg in Rheinheim sind derzeit einige restaurierte Jukeboxen von Kurt Huber aus Lauchringen zu sehen. Es ist eine besondere Ausstellung, aber diese so viel Begeisterung bei den Besuchern hervorgerufen hat, hätte selbst Restaurator Kurt Huber nicht gedacht.

Auch Jürgen Barabas, Vorsitzender des Museumsvereins Küssaberg, ist begeistert: „Wir haben nicht mit diesem Andrang gerechnet. Nicht nur ältere Semester, die diese Boxen noch live miterlebt und selbst genutzt haben, auch junge Leute interessieren sich für diese Technik“, schwärmt Jürgen Barbas.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Begeisterung spiegelt sich auch in den Zahlen wieder: 250 Besucher haben die Ausstellung bisher gesehen, darunter Gruppen und Einzelpersonen. Das Restaurieren von Jukeboxen liegt Kurt Huber am Herzen. Aber nicht selten war dies eine Herausforderung. Die meisten Musikboxen standen in Kneipen oder in kleinen Räumen, meist verraucht oder fettig, weil der Dampf der Pommes bis tief in die letzte Ritze drang.

Das Äußere bekam auch mal einen Tritt oder wurde mit Getränken überschüttet. Kurt Huber ließ sich aber nicht beirren. Mit den passenden Werkzeugen und Ersatzteilen, die er teilweise selbst herstellen musste, machte er daraus wieder eine ansehnliche Jukebox, die auch noch funktioniert.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Ausstellung im Museum Küssberg ist nun um zwei Wochen verlängert worden. Sie ist jetzt bis 10. Oktober, sonntags von 14.30 Uhr bis 17 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist frei. Es gelten die allgemeinen Corona-Regeln. Wenn Kurt Huber an den Ausstellungstagen anwesend ist, wird er einzelne Boxen vorführen.