Es gibt wohl kaum einen Bürger in Küssaberg, die in der Gemeinde so viel bewegt hat, wie Hermann Schwab. Als Würdigung seiner langjährigen Verdienste wurde ihm hierfür 1999 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen, und 2018 folge die Ehrenamts-Auszeichnung der Gemeinde Küssaberg. „Ich war ein Vereinsmeier“, fasst Hermann Schwab lachend seine Motivation für das überdurchschnittliche Engagement zusammen. Heute ist wieder ein besonderer Tag für ihn: Hermann Schwab feiert seinen 80. Geburtstag.

Zum Wohl der Allgemeinheit

Sein erstes öffentliches Amt übernahm der Jubilar 1965. Vier Jahre lang war er für das damals noch selbstständige Reckingen als Gemeinderat tätig, bevor er Bürgermeister wurde. In dieser Funktion wirkte er bei der Gemeindefusion 1973 mit, brachte sich im Anschluss bis 1999 als Gemeinderatsmitglied ein und war einige Jahre erster Bürgermeisterstellvertreter. „Hermann Schwab hat seine enormen Fähigkeiten zeitlebens zum Wohl der Allgemeinheit eingebracht und darf als jahrzehntelanger Vollblut-Kommunalpolitiker zurecht als einer der Architekten unserer Gemeinde Küssaberg bezeichnet werden. Für mich ist er Vorbild und väterlicher Freund zugleich“, beschreibt Bürgermeister Manfred Weber die politischen Verdienste von Hermann Schwab.

Gründungsmitglied diverser Vereine

Auch an dem Küssaberger Vereinsgeschehen ist Hermann Schwab stark beteiligt. Er ist Gründungsmitglied diverser Vereine wie des Reckinger Narren- und Turnvereins, sowie der CDU-Ortsgruppe, der er bis heute angehört. Auch die Sozialstation Küssaberg unterstützte er bei der Gründung 1975, ebenso die Nachbarschaftshilfe Küssaberg und legte so einen wichtigen Grundstein in der Gemeinde. Hans Eckert, Bereichsleiter „Wohnen im Alter“ der Bürgergemeinschaft Küssaberg arbeitete seit 2005 mit ihm gemeinsam an vielen Projekte. „Ich schätze Hermann Schwab als Impulsgeber und Initiator in vielen sozialen Bereichen und natürlich auch als guten Freund.“

Mit seinem 65. Geburtstag erfüllte sich Hermann Schwab einen Herzenswunsch und begann Wein anzubauen. Seit dem Tod seiner Frau vor vier Jahren, hat er alle öffentlichen Ämter niedergelegt. Um seinen Weinberg kümmert sich heute aus gesundheitlichen Gründen sein Sohn Christian. Gefeiert wird so, wie es sich Hermann Schwab mit seinen drei Kindern und vier Enkeln gewünscht hat – zusammen mit der Familie, engen Freunden und Wegbegleitern.

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