Silvia Schindler vom Kinder- und Jugendbüro der Gemeinde Küssaberg und ihre ehrenamtlichen Helferinnen hatten wieder einmal ein abwechslungsreiches und kreatives Programm für Ferienkinder zusammengestellt. Es waren Tage voller Spaß, Abenteuer, Bewegung, Spielen und mit erlebnisreichen Ausflügen. In diesem Jahr wurde Aufgrund des Wasserschadens in der Grundschule im wöchentlichen Wechsel auf die Waldhütte in Reckingen, auf das Wäschhüsle in Ettikon und die Schulsporthalle in Kadelburg ausgewichen.

Plätze beschränkt

Wegen der Corona-Vorschriften konnten nicht so viele Plätze wie gewohnt angeboten werden. 20 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren durften sich täglich von 7.30 bis 16.30 Uhr bei Geschicklichkeitsspielen und sportlichen Wettkämpfen messen. An Bastel- und Kreativworkshops konnten sie teilnehmen oder bei einer Dorf-Rallye ihr Wissen über ihren Wohnort unter Beweis stellen. „Mit dem Wetter hatten wir Glück, so konnten wir viel draußen sein. Das ist für alle wichtig“, sagte Silvia Schindler.

Viel Spaß bot eine der Kugelbahnen im Kugelwaldpfad in Birkendorf.
Viel Spaß bot eine der Kugelbahnen im Kugelwaldpfad in Birkendorf. | Bild: Silvia Schindler

Ganztagesausflüge waren die Höhepunkte. Sie führten die Gruppe zum Maskenhaus von Gilles Bernd Mangeon (Gilly) nach Lienheim mit seinen selbst kreierten Masken und Kostümen. Gilly hat für seine Künste schon eine Auszeichnung aus Venedig bekommen. Anschließend ging es zum Spaghetti-Essen in Lienheim. Die Ausflüge führten unter anderem auch zum Kugelwaldpfad nach Birkendorf, auf dem ohne Kugel nichts geht. Auf dem circa 2,3 Kilometer langen Rundweg sind Kugelbahnen für Jung und Alt aufgebaut. Hier kann sich die Jugend so richtig in freier Natur austoben und zugleich den Wald mit allen Sinnen kennenlernen.

In Rothaus

Außerdem ging es zum Schlühüwanapark nach Grafenhausen-Rothaus mit seinen vielen Skulpturen, die Hobbyschnitzer Herbert Hofmeier aus den Wurzeln und Baumresten von Schäden des Orkans „Lothar“ von 1999 angefertigt hat.

Eine erlebnisreiche Fahrt mit der Sauschwänzlebahn begeisterte die Kinder.
Eine erlebnisreiche Fahrt mit der Sauschwänzlebahn begeisterte die Kinder. | Bild: Silvia Schindler

Ebenfalls beliebt war die Fahrt mit der Sauschwänzlebahn. Alyna, elf Jahre, sagte: „Sommerferien ohne die Ferienbetreuung sind keine Sommerferien. Vielen Dank, Frau Schindler, dass Sie das alles für uns organisiert haben und dass ich dabei sein durfte.“ Emilia, sechs Jahre, sagte: „Frau Schindler, die Ferienbetreuung war so schön. Sie können mir glauben, im nächsten Jahr bin ich wieder mit dabei.“ „Und es stimmt, wer einmal beim Ferienprogramm dabei war, kommt meist wieder“, spricht Silvia Schindler aus Erfahrung. Die einheitliche Meinung aller Teilnehmer: „Eine schöne Zeit ging zu Ende. Aber eines steht jetzt schon fest: Im nächsten Jahr machen wir weiter.“