Seit einiger Zeit befasst sich der Gemeinderat mit notwendigen Erschließungs- und Sanierungsarbeiten in den Straßen Sankt-Anna-Weg, In Stegwiesen und im Küferweg in Dangstetten. Im Rahmen der öffentlichen Sitzung des Gremiums stellte der mit der Planung beauftragte Dipl.-Ing. Ralf Mülhaupt von der Tillig Ingenieure GmbH die Ergebnisse der Untersuchungen, sowie eine Kostenschätzung für die notwendigen Arbeiten vor.

Blick auf Kosten

Betroffen im Küferweg ist eine Strecke von 160 Metern. Beginnend in Höhe des Schrägweg bis hin zur Einmündung in „In Stegwiesen“ wurden stark korrodierte Wasserleitungen festgestellt. Manche Hausanschlüsse wurden in den vergangenen Jahren bereits erneuert. Hier ist mit Kosten von circa 180.000 Euro zu rechnen. Im Sankt-Anna-Weg geht es um die Erneuerung der Trinkwasserleitung zwischen der Kreuzung Anwand und der Kirche auf einer Länge von circa 220 Metern. Auch hier müssen Hausanschlüsse erneuert werden. Die Kosten liegen bei circa 250.000 Euro.

Aufwendigste Maßnahme

Die aufwendigste Maßnahme ist für die Straße „In Stegwiesen“ geplant. Mit der Erneuerung der Trinkwasserleitungen inklusive Hausanschlüsse, einer notwendigen Erneuerung der Kanalisation, Mischwasserentlastung und Reinigung, sowie dem Bau eines bisher nicht vorhandenen Gehwegs liegen die Kosten hierfür bei gut 1,1 Millionen Euro.

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Grund für eine Diskussion sah der Gemeinderat in der Breite des neu geplanten Bürgersteigs. Aufgrund der direkt angrenzenden Privatgrundstücke kann nur mit der vorhandenen Straßenbreite geplant werden. Um den Verkehr zukünftig nicht zu beeinträchtigen, schlug Gremiumsmitglied Markus Granacher (CDU) vor, den Weg mit 1,25 Meter zu planen, anstatt der von Ralf Mülhaupt vorgeschlagenen Breite von 1,50 Meter. „Man muss sicher mit einem Kinderwagen und einem weiteren Kind laufen können“, merkte hingegen Susanne Böger (Bündnis 90/Die Grünen) an.

Mehrheit für 1,25 Meter

Dem stimmte Peter Niemann (Bündnis 90/Die Grünen) zu. Auch Armin Vetter (CDU) gab zu bedenken, dass ein breiterer Gehweg für eine Entschleunigung des Straßenverkehrs sorgen kann. „Die Straße ist doch viel frequentiert“, merkte hingegen Thomas Baumgartner (CDU) an und befürchtet in diesem Zusammenhang, dass die Straße bei einer zu drastischen Verengung zu einem Unfallschwerpunkt werden könnte. Zum Schluss stimmte der Gemeinderat mit neun Stimmen für einen Gehweg von 1,25 Meter Breite. Acht Mitglieder des Gremiums waren für die breitere Variante. Die von Ralf Mülhaupt vorgestellte Planung soll ansonsten weiterverfolgt werden.