Schon Tage vor dem Kinderkleiderbasar verwandelt sich der Inselpavillon in ein wahres Paradies für Kinderkleidung aller Größen, Spielzeug und allerhand Nützlichem rund um den Bedarf für unseren Nachwuchs.

Ich erinnere mich noch gut an die Kindergartenzeit meiner Kinder und den damit verbundenen Aufwand rund um den Kinderkleiderbasar. Wochen zuvor hingen bereits Listen für Helfer aus, die sich glücklicherweise auch schnell füllten.

Der Keller ist voller Kinderkleider

Zwar sind meine Kinder dem Kindergartenalter entwachsen, dennoch habe ich aktuell einen gut gefüllten Keller. Nach zwei Jahren flohmarkt- und basarfreier Zeit quillt dieser praktisch über mit Kinderkleidung, die nicht mehr passt. Zum Glück konnte ich eine der begehrten Artikel-Nummern ergattern.

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Verkauf lieber vor Ort als auf Online-Plattformen

Natürlich hätte ich in der Vergangenheit Online-Plattformen zum Verkauf nutzen können. Das ist mir persönlich allerdings zu aufwendig und ich freue mich auch, mit meiner verkauften Ware den hiesigen Kindergarten unterstützen zu können.

Durch den prozentualen Teil pro verkauften Artikel werden neue Spielzeuge oder Bewegungsgeräte gekauft. Das hat mich schon begeistert, als meine Kinder noch Teil der Einrichtung waren.

Drei Gründe für die Teilnahme

Der nachhaltige Gedanke

Gerade Kinderkleidung kann eigentlich nie wirklich aufgetragen werden. Je nach Phase wächst der Nachwuchs praktisch über Nacht aus Hosen, Pullover, T-Shirts oder Jacken raus.

Die Produktion von Kleidung verbraucht Ressourcen, die durch den Kauf von Secondhand-Ware minimiert werden können. Natürlich fällt auch der finanzielle Aspekt in den Bereich Nachhaltigkeit. Gebrauchte Kleidung ist deutlich günstiger und spart Geld.

Der gesundheitliche Aspekt

Neue Kleidung ist oft noch mit Chemikalien behandelt. Sei es, damit die Ware auf dem Transportweg nicht knittert oder durch das Einfärben von Stoffen. Wenn wir gebrauchte Kleidung tragen, die auch schon einige Male gewaschen wurde, ist schon einiges dieser Stoffe raus.

Kinder freuen sich tatsächlich

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich nicht nur meine Kinder unglaublich gefreut haben, wenn sie erfahren haben, das gerade gekaufte T-Shirt hat vorher der „großen Nachbarin“ gehört, die vielleicht mittlerweile Schulkind ist.

Oder die man einfach mag. Ruck, zuck erklomm das gebrauchte Kleidungsstück Platz eins der Beliebtheitsskala. Und mir geht es ehrlich gesagt auch so. Sehe ich Kinder mit unseren ehemaligen Kleidern, freue ich mich.

Der Aufwand

Vor mir steht jetzt also der Korb mit Kleidung, die ich verkaufen möchte. Es dauerte etwas, bis ich mich wieder in das System eingearbeitet habe, doch ich merkte schnell, dass auch hier die Digitalisierung Einzug gehalten hat.

Die Dateien auf der Homepage des Elternbeirats ermöglichen eine schnelle Abwicklung. Das mag ich.
Die Dateien auf der Homepage des Elternbeirats ermöglichen eine schnelle Abwicklung. Das mag ich. | Bild: Stefan Prause

Und zwar auf eine sehr positive Weise. Auf der neuen Homepage des Elternbeirats (www.elternbeirat-kiga-kuessaberg.de) finde ich sofort die notwendigen Listen und Dateien, um die Kleidungsstücke unkompliziert für den Verkauf zu präparieren.

Bereit für den Verkauf

Meine Kiste ist schnell gefüllt, die Kleidungsstücke etikettiert und die notwendige Liste und der Vertrag ausgefüllt. Ich bin parat, alles abzugeben, damit es von den Helfern geprüft und einsortiert werden kann. Ich bin gespannt und hoffe für alle Beteiligten, dass der Neustart ein Erfolg wird.

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