Gut ins neue Schuljahr gestartet sind die 337 Schüler und 40 Lehrer der Gemeinschaftsschule Rheintal Küssaberg-Hohentengen. Am Standort Rheinheim sind die umfassenden Sanierungsarbeiten am Gebäude nahezu abgeschlossen. Gut aufgestellt ist die Gemeinschaftsschule in Sachen Digitalisierung und damit auch für einen eventuellen Fernunterricht gut gerüstet.

Letzter Schritt der Maßnahmen am Schulgebäude in Rheinheim ist die Gestaltung der Außenfassade. Gerhard Bachmann vom gleichnamigen Planungsbüro erläutert die Farbgestaltung mit dezentem hellen Grau, abgesetztem frischen Grün und neuem Logo.
Letzter Schritt der Maßnahmen am Schulgebäude in Rheinheim ist die Gestaltung der Außenfassade. Gerhard Bachmann vom gleichnamigen Planungsbüro erläutert die Farbgestaltung mit dezentem hellen Grau, abgesetztem frischen Grün und neuem Logo. | Bild: Sabine Gems-Thoma

„Wir sind in der Endphase des letzten Bauabschnittes“, begrüßte Küssabergs Bürgermeister Manfred Weber den Gemeinderat im neugestalteten, hellen, offenen und modernen Foyer der Rheinheimer Schule und dankte allen an den umfassenden Umbaumaßnahmen Beteiligten, insbesondere Gerhard Bachmann und David Etspüler vom Planungsbüro Bachmann und Klaus Gäng, Techniker bei der Bauverwaltung. Seit 2013 wurden 2,7 Millionen Euro in Umbau-, Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen investiert, so Weber. Zuletzt waren es 1,2 Millionen Euro für Lehrerbereich, Klassenzimmer, Fachräume, sanitäre Anlagen und Technik. Das i-Pünktchen, so Gerhard Bachmann, sei dabei die Neugestaltung des Foyers gewesen, die in der Rekordzeit von acht Wochen über die Sommerferien realisiert worden sei. „Eine enorme Leistung aller Handwerker“, lobte der Planer. Als letzter Schritt erfolgt die Neugestaltung der Außenfassade.

Mit der Lehrerversorgung zeigt sich Rektor Timo Feigl zufrieden. „Grundsätzlich sind wir gut versorgt. Was uns Schwierigkeiten bereitet, sind die Coronabedingungen, die uns in der Stundenplangestaltung einschränken.“ So wurde darauf geachtet, Durchmischungen der Klassen zu vermeiden und die Lehrkräfte, soweit fachlich möglich, konstant zu halten, sodass beim Auftreten eines Coronafalles nicht die ganze Schule betroffen wäre. Eine Pensionärin, zwei Referendare und eine Krankheitsvertretung haben die Schule verlassen. Dafür kamen zwei Lehrkräfte für die Primarstufe, drei für die Sekundarstufe und eine Referendarin dazu. Noch nicht besetzt ist die vakante Stelle in der Schulsozialarbeit, derzeit stellen sich Bewerber vor.

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Sehr gut ist die Gemeinschaftsschule Rheintal laut Rektor Timo Feigl an beiden Standorten mit digitaler Ausrüstung ausgestattet. Alle Schüler der Klassen 6 bis 10 verfügen über einen Laptop, alle Fünftklässler über ein Tablet und 110 Tablets stehen dem Grundschulbereich zur Verfügung. Alle Klassenräume sind mit Beamer und Dokumentenkameras ausgestattet, sodass bei eventuell wieder notwendig werdendem Fernunterricht das Unterrichtsmaterial gut aufbereitet werden kann.

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In die Digitalisierung haben beide Gemeinden kräftig investiert. Zudem sind Gelder aus dem Digitalpakt und der Soforthilfe Digitalisierung von Bund und Land geflossen. Kürzlich erhielt die GMS Rheintal die Auszeichnung „Digitale Schule“, verliehen vom Verein MINT Zukunft schaffen, der unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung steht.

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