Bei Sonnenschein hat der offizielle Spatenstich für das Bauvorhaben der Baugenossenschaft Föfa Waldshut-Tiengen in Kadelburg stattgefunden. „Investieren heißt auch, an die Zukunft glauben“, sprach Heinz Rombach, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hochrhein sowie Aufsichtsrats-Vorsitzender der Baugenossenschaft Föfa Waldshut-Tiengen, zufrieden über das erste eigene Neubauprojekt in der Gemeinde Küssaberg. Die beiden Mietshäuser der Baugenossenschaft, das aus dem Jahr 1972 stammende Haus in der Schanzstraße und das Haus im Freudenspiel, das im Jahr 1984 entstand, wurden vor Jahren von den Vorbesitzern gekauft.

Gut fünf Jahre liegen die ersten Gespräche zurück, die Küssabergs Bürgermeister Manfred Weber mit der Baugenossenschaft suchte, um über mögliche Projekte in der Gemeinde zu sprechen. „Jedes Treffen hat immer in einem großen und guten Einvernehmen stattgefunden“, lobte Weber die Zusammenarbeit. Über die Entscheidung der Föfa, in Küssaberg zu investieren, freute sich auch der Gemeinderat, der sich schon lange bewusst für mehr mietbaren Wohnraum in der Gemeinde einsetzt. In den kommenden Monaten werden auf dem 2380 Quadratmeter großen Grundstück 22 Wohnungen entstehen. Sogenannte barrierearme Zwei-, drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen sind geplant, sechs Wohnungen davon sollen vollständig barrierefrei sein. Gerade die vielseitige Durchmischung von Wohnungsgrößen sehen die Verwaltung und der Gemeinderat als Bereicherung für die Gemeinde.

Das Konzept

Neben einem modernen Wohnkonzept, so berichtete der zuständige Architekt Peter Schanz aus Hohentengen, wird das KF55-Haus aus natürlichen Baustoffen entstehen. Auch in Bezug auf das spätere Heizen der Mieter konnten energiesparende Lösungen gefunden werden. Weiter ist man von der ursprünglichen Idee, ohne Tiefgarage zu bauen, schon in der Planungsphase wieder abgekommen, um den späteren Mietern ausreichend Parkmöglichkeiten bieten zu können.

Kosten und Zeitplan

Eine Investition in Höhe von circa 5,2 Millionen Euro hat die Baugenossenschaft Föfa Waldshut-Tiengen für den den Neubau, inklusive Grundstückspreis, geplant und möchte bei dem Kaltmietpreis unter zehn Euro pro Quadratmeter bleiben. Nach aktueller Planung ist von einem Erstbezug im April 2022 auszugehen. Interessierte können sich jetzt schon bewerben.

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