Nachdem im vergangenen Jahr keine Mitgliederversammlung der Bürgergemeinschaft Küssaberg stattfinden konnte, hat sich nun der amtierende Vorstand gefreut, die Veranstaltung im Inselpavillon nachholen zu können. Neben den allgemeinen Informationen über die Situation des Vereins standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. „Die Regularien sagen, dass wir heute dringend zwei Geschäftsjahre abschließen müssen“, eröffnete der Vorsitzende Jürgen Mihailowitsch die gut besuchte Versammlung. Nachdem die Beschlussfähigkeit festgestellt war, folgten die Rechenschaftsberichte der einzelnen Bereiche. Helga Klauser, Beisitzerin des Bereichs Nachbarschaftshilfe, präsentierte Zahlen aus den Jahren 2019 und 2020, die deutlich die unterschiedlichen Herausforderungen seit Beginn der Pandemie zeigen.

Rückblick auf zwei Jahre

„Trotz Pandemie ist einiges gelaufen“ resümierte Helga Klauser, Beisitzerin des Bereichs Nachbarschaftshilfe, und dankte allen Helfern, trotz schwieriger Umstände aktiv gewesen zu sein. Beeindruckend sei auch die Leistung des Bürgerbusses gewesen. 2019 fuhren 17 Busfahrer 8200 Kilometer. Sie beförderten 1115 Personen. Pandemiebedingt waren es 2020 nur 3650 Kilometer und 502 Fahrgäste. Dennoch sei bemerkenswert, dass alle Fahrer kontinuierlich den Service des Bürgerbusses anboten. „Das ist nicht selbstverständlich“, lobte Klauser das Engagement.

Über den Bereich Jung und Alt informierte Hildegard Vorwalder. Liebgewonnene Traditionen, wie beispielsweise der Mittagstisch, seien während des Lockdowns schmerzlich vermisst worden. Auch die Angebote in der Grundschule haben vonseiten der Senioren sowie der Schüler gefehlt. Einmal pro Woche bietet die Gruppe im Nachmittagsprogramm der Grundschule ein gemeinsames Basteln an. Weiter unterstützt sie das Schulobstprojekt und bietet Lesepatenschaften an.

Egal ob Pandemie oder widrige Wetterverhältnisse: Die 17 Fahrer des Bürgerbusses sind von Dienstag bis Freitag im Einsatz. Die monatliche Einteilung der Fahrer übernimmt Josef Winkler.
Egal ob Pandemie oder widrige Wetterverhältnisse: Die 17 Fahrer des Bürgerbusses sind von Dienstag bis Freitag im Einsatz. Die monatliche Einteilung der Fahrer übernimmt Josef Winkler. | Bild: Tina Prause (Archiv)

Gespannt blicken aktuell die Verwaltung, der Gemeinderat und wohl viele Bürger auf die anstehende Fertigstellung des Hochbauprojekts „Wohnen im Alter“. Hans Eckert informierte, dass die Arbeiten tatsächlich kurz vor dem Abschluss stehen und dass ab Dezember erste Wohnungen bezogen werden. Auch die Wohngemeinschaft steht in den Startlöchern und soll im Frühjahr mit Leben gefüllt werden.

Der neue Vorstand (von links): Jürgen Mihailowitsch, Hans Eckert, Roswitha Koch, Liselotte Noth, Helga Klauser, Birgit Ebi, Helmut Karlsch, Helmut Hass und Hildegard Vorwalder.
Der neue Vorstand (von links): Jürgen Mihailowitsch, Hans Eckert, Roswitha Koch, Liselotte Noth, Helga Klauser, Birgit Ebi, Helmut Karlsch, Helmut Hass und Hildegard Vorwalder. | Bild: Tina Prause

Aufgrund der entfallenen Mitgliederversammlung im Jahr 2020 standen Wahlen für alle Ämter des Vorstands an. Die anwesenden Mitglieder stimmten wie folgt ab: Vorsitzender Jürgen Mihailowitsch (Wiederwahl), stellvertretende Vorsitzende Lieselotte Noth (Wiederwahl), Schriftführerin Birgit Ebi (Wiederwahl), Beisitzerin Nachbarschaftshilfe Helga Klauser (Wiederwahl), Beisitzerin Jung und Alt Hildegard Vorwalder (Wiederwahl), Beisitzer Wohnen im Alter: Hans Eckert (Wiederwahl), Beisitzer Bürgerfreundlicher Service unbesetzt, Kassierer Helmut Karlsch (Neuwahl), Stellvertretender Kassierer Helmut Hass (Neuwahl/vorher Kassierer) sowie die Kassenprüfer Hans-Otto Habermann und Joachim Zippel (Wiederwahl).