Heute, 8. April, feiert die aus Dangstetten stammende Luise von Roth ihren 100. Geburtstag. Coronabedingt kann dieser besondere Tag leider nicht wie erhofft, mit vielen Gratulanten gefeiert werden. Dennoch werden sicher Familienmitglieder, Nachbarn und Weggefährten die verschiedensten pandemiekonformen Möglichkeiten nutzen, um der Jubilarin alles Gute zu wünschen und die eine oder andere Überraschung zu überreichen.

Seit vielen Jahrzehnten beginnt Luise von Roth ihren Tag mit einer guten Tasse Kaffee und dem Lesen des SÜDKURIER. Das wird sicher auch an ihrem Ehrentag nicht anders sein.

Stolz und zufrieden macht die Jubilarin ihre Großfamilie, die glücklicherweise zum größten Teil im näheren Umfeld wohnt und sie auch im Alltag immer wieder gerne unterstützt. Hierzu gehören vier Söhne, neun Enkel und 18 Ur-Enkel. Einer ihrer Söhne wohnt gemeinsam mit ihr auf dem elterlichen Hof, den sie als junge Frau übernommen und lange Zeit mit Hilfe ihrer Kinder geführt hat.

Milchkühe und Ackerbau galt es damals zu bewirtschaften, bevor die Jubilarin den Hof vor bereits vielen Jahren an die nächste Generation übergab. Weiter aktiv bewirtschaftete sie dann noch viele Jahre einen eigenen Gemüsegarten und versorgte ihre Familie leidenschaftlich gerne mit selbstgestrickten Socken, Pullovern oder Jacken. Die naturverbundene Jubilarin beteiligte sich immer gerne an Projekten, wie beispielsweise zum Schutz der Wälder mit Baumpflanzaktionen, gemeinsam mit einer Frauengruppe.

Mit ihrem beeindruckenden Alter ist Luise von Roth tatsächlich kein Einzelfall in Dangstetten, was für einen rüstigen Jahrgang spricht. Gleich zwei ehemalige Klassenkameradinnen feiern in diesem Jahr auch ihren 100. Geburtstag. Mit einer der beiden Frauen steht Luise von Roth bis heute noch in telefonischem Kontakt und wird sicher heute auch einen Anruf erhalten.