Kurz vor dem Beginn der Bauarbeiten für das Projekt „Wohnen im Alter“ fand für die direkten Anwohner eine Infoveranstaltung vor Ort statt. „Heute geht es um den ersten Bauabschnitt“ eröffnete Bürgermeister Manfred Weber die Vorstellung der baldigen Baustelle und der entsprechenden Ansprechpartner. „Wir sind alle gespannt auf das Projekt“, sagte der Bürgermeister offen.

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Peter Schanz, Inhaber von Schanz Architekten aus Hohentengen, wird gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Marion Tröndle die Baustelle leiten und führte die Anwesenden kurz durch die einzelnen Bauabschnitte sowie den Zeitplan.

Anhand der Pläne erläuterte Peter Schanz (links) die verschiedenen Stationen der Großbaustelle.
Anhand der Pläne erläuterte Peter Schanz (links) die verschiedenen Stationen der Großbaustelle. | Bild: Tina Prause

Vorgesehen ist, dass in der kommenden Woche die Abrissarbeiten für die auf dem Grundstück befindlichen Scheunen beginnen, gefolgt von der Verlegung der neuen Kanalisation. Nach dem Aushub, mit dem die Firma Gehringer beauftragt wurde, werden die durch den schlechten Baugrund notwendigen Betonstelen eingebaut. Insgesamt 120 Stück, jede sechs Meter tief, sollen das Bauprojekt tragen.

Im September beginnen die Rohbauarbeiten, durchgeführt von dem Bauunternehmen Gottfried Ritter aus Dangstetten. Während der Fragerunde war den Anwohner wichtig, zu erfahren, wie der anliefernde Baustellenverkehr geregelt ist. Bereits mit einem parkenden Lastwagen wäre der Trottenweg in Kadelburg für Autos nicht mehr befahrbar. Bauleitung, Verwaltung und die beauftragten Unternehmen informierten, dass während der Anlieferungen einige Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Bereits in wenigen Tagen erfolgt auf dem jetzt noch grünen Grundstück der offizielle erste Spatenstich.
Bereits in wenigen Tagen erfolgt auf dem jetzt noch grünen Grundstück der offizielle erste Spatenstich. | Bild: Tina Prause

Sollte es dennoch zu Problemen kommen, kann man sich jederzeit an Dominik Müllek, verantwortlicher Mitarbeiter der Verwaltung, wenden. „Wir müssen realistisch mit einer Dauer von zwei bis zweieinhalb Jahren rechnen für die komplette Baustelle“, schloss Bürgermeister Manfred Weber die Infoveranstaltung.

Nachdem in der öffentlichen Gemeinderatsitzung nun auch entschieden wurde, das Ingenieurbüro Albicker als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator zu beauftragen, sind nach fünf Jahren Planung alle Weichen für den Spatenstich, der am Montag, 24. Juni stattfinden soll, gestellt.