Die Kosten für die Instandhaltung von Kirchturmuhren übernehmen laut Gesetzgeber die Kirchen und die Gemeinden. Über die genaue Aufteilung der entstehenden Kosten sollen sich beide Parteien einigen. In Küssaberg gab es bisher nur für die Turmuhr der katholischen Kirche Sankt Martin in Kadelburg einen entsprechenden Vertrag aus dem Jahr 1905. Dieser besagt, dass die Uhrenanlage im Gemeindeeigentum ist und schlussfolgernd auch die Unterhaltskosten entsprechend komplett zu übernehmen sind. Um nun für alle betroffenen Uhren eine einheitliche Einigung zu haben, beschloss der Gemeinderat ein entsprechendes Angebot.

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Zukünftig möchte sich die Gemeinde zur Hälfte an den anfallenden Kosten beteiligen, maximal allerdings 1250 Euro pro Jahr. Weiter sollen alle notwendigen Maßnahmen von der Kirche selbst organisiert und abrechnet werden. Die Gemeinde soll lediglich noch eine anteilige Rechnung erhalten.

Die dieses Angebot betreffenden Kirchturmuhren sind die, der Katholischen Pfarrkirchen Sankt Martin in Kadelburg, Sankt Michael in Rheinheim und Sankt Anna in Dangstetten. Weiter gehören dazu die katholischen Filialkapellen Sankt Antonius in Küßnach und Sankt Martin in Bechtersbohl, sowie die katholische Kapelle Sankt Joseph in Reckingen.