Durch den Umbau ist im Kindergarten „Sonnenkäfer“ im Küssaberger Ortsteil Dangstetten ausreichend Platz für eine gemischte Gruppe aus Regel- und Ganztageskindern geschaffen worden. Die Arbeiten sind bereits seit einigen Wochen abgeschlossen. Der Gemeinderat hat im Sommer für die dafür notwendigen Arbeiten gut 40.000 Euro genehmigt. Mit der Aufteilung der bisherigen Räume wäre eine Aufstockung der Ganztagesplätze nicht möglich gewesen. Allein an einem ausreichend großen Schlafraum wäre es gescheitert, so die Begründung.

In den Wochen der Sommerferien entstand im ehemaligen Büro- und Abstellraum ein neuer Schlafbereich, der problemlos die steigende Zahl an Kindern beherbergen kann. Auch der neue Küchen- und Essbereich wurde den Ansprüchen angepasst. „Für die Kinder gab es fast keine Umstellung“, erinnert sich die Leiterin des Kindergartens, Yvonne Fickert, an die ersten Tage nach dem Umbau. Die neue „Bienengruppe“ bietet aktuell bis zu zehn neue Ganztagesplätze. Weitere zehn Plätze für Kinder, die das Regelangebot nutzen, sind momentan vorgesehen, wobei die Gruppe so variabel wie möglich gehalten werden soll.

Vor dem Umbau war der Essbereich beengt und bot wenig Möglichkeiten.
Vor dem Umbau war der Essbereich beengt und bot wenig Möglichkeiten. | Bild: Tina Prause

Eine weitere Erleichterung des Ablaufs war der Einbau einer neuen und den Bedürfnissen angepasste Küche sowie die neuen Möbel im Essbereich. „Das hat viel Ruhe reingebracht“, sagt Yvonne Fickert zufrieden. Spüle und Spülmaschine wurden so ausgesucht, dass sie für die Essensbehälter der Mensa ausreichend sind und es wurde auf ausreichend Stauraum geachtet. Für die Kinder wurden sogenannte Tripp-Trapp-Stühle angeschafft, also spezielle Hochstühle mit Fußbrett, und zusätzlich auch die passenden Tische.

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Um noch individueller auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können, hat das Team des Kindergartens nach dem Umbau eine offene Frühstückszeit eingeführt. „Die ersten Kinder kommen um 7 Uhr. Um 8.30 Uhr hatten einige von ihnen schon Hunger“, erklärt Yvonne Fickert. Jetzt darf von 7.30 bis 9 Uhr, je nach Appetit, gefrühstückt werden. Während dieser Zeit ist immer eine Erzieherin im Essbereich anwesend. Wichtig ist allen Beteiligten, dass „Geburtstage nach wie vor zusammen gefeiert werden“, sagte Yvonne Fickert abschließend.