Seit nunmehr 13 Jahren findet jedes Jahr im historischen Wageschopf in Reckingen das traditionelle Herbstfest des Narrenvereins Reckinger Schnörri statt. Und neben deftigem Essen wie Schüfeli und Haxe kann man auch Reckinger Most oder anderen guten Wein verkosten. Und die Narren lassen sich zu jedem Herbstfest etwas Besonderes einfallen. Mal wird Traubenmost gemacht, das nächste Mal Apfelmost. Einmal wurde auch Käse und Butter hergestellt.

Klein und Groß durften sich mal an der Seilproduktion versuchen. Rechts im Bild der Seiler Adelbert Meier.
Klein und Groß durften sich mal an der Seilproduktion versuchen. Rechts im Bild der Seiler Adelbert Meier. | Bild: Stefan Kurczynski

Für dieses Jahr hatten sich die Narren etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Quiz über ein Seil. Adelbert Meier aus Bettmaringen ist von Beruf Seiler und hatte vor Ort für die Narren ein Seil hergestellt. Auf einer etwa 130 Jahre alten Konstruktion stellte Meier ein Seil her und machte sieben Knoten hinein. Jeder dieser Knoten hatte einen bestimmten Namen und der musste geraten werden. Außerdem sollte man herausfinden, welche Seillänge aus 214,4 Meter Schnur entstehen kann. Als Belohnung winkte für den 1. Platz ein zehn Liter Most Fass, für den zweiten und dritten je ein 5 Liter Fass.

Spende macht Freude

Aber dieses Mal gab es sogar noch eine Besonderheit: Wie schon im Juli an die Wutach-Schule und die Carl-Heinrich-Rösch Schule gab es auch an diesem Tag eine Spendenübergabe. Dieses Mal konnte sich der DRK Ortsverein Küssaberg über eine Spende in Höhe von 1500 Euro freuen.

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Rudolf Gerspach von den Schnörris übergab diesen Scheck mit den Worten: „Ich habe mal mit Walter Probst, dem Bereitschaftsleiter des DRK Küssaberg telefoniert und habe gefragt, ob sie ein Projekt hätten, für das sie Geld brauchen. Er sagte, Geld kann man immer brauchen. Aber sie hätten gerade die Möglichkeit vom Roten Kreuz aus Waldshut ein Fahrzeug zu übernehmen. Dort sei aber noch eine Finanzlücke vorhanden und dafür könnte man das Geld gut gebrauchen. Zuschüsse der Gemeinde und anderen Spendern reichten nicht aus und so haben wir gemeinsam diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir dieses Geld aus den Einnahmen des Jubiläumsjahres 2019 dem DRK spenden wollen.“ Das erworbene Fahrzeug konnte dann vor dem Gebäude auf einem Parkplatz besichtigt werden.