In Küssaberg wird dieser Tage die erste Kleidertausch-Börse der Gemeinde geplant. Verantwortlich dafür sind Terry Powell und Regina Leute. Unter dem Motto „Kleidertausch mit Waffelplausch“ soll am Freitag, 22. November von 18 bis 20 Uhr im Pfarrheim „Brücke“ in Rheinheim das eine oder andere ungetragene Stück eine neue Besitzerin bekommen. Idealerweise wird die dadurch entstandene Lücke im Kleiderschrank gleich wieder gefüllt.

Auch an das leibliche Wohl haben die beiden Organisatorinnen gedacht. Frisch gebackene Waffeln, Sekt, Säfte und Wasser sollen bei der Veranstaltung für gute Stimmung sorgen. Der Erlös hieraus wird den Rheinheimer Ministranten zugute kommen.

Terry Powell und Regina Leute sind sich einig, dass der Abend so unkompliziert wie möglich ablaufen soll. „Wir sind schon sehr gespannt“, sagen sie voller Vorfreude. Beide haben schon viel von Kleidertausch-Börsen gehört, waren aber selbst noch nicht bei einem solchen Event dabei. „Weil es das bei uns noch nicht gab, haben wir beschlossen, selbst etwas zu organisieren.“ Dank weniger Regeln lohnt es sich für jede Frau, sich von dem einen oder anderen Fehlkauf oder ähnlichem zu trennen.

Ohne Voranmeldung, mit maximal zehn Damen-Kleidungsstücken aller Größen, Accessoires, außerdem mit Accessoires wie Taschen oder Schals kann man vorbei kommen. Diese werden dann an Kleiderständer aufgehängt. Wäsche, Bademoden, Schmuck und Schuhe sind nicht zugelassen. „Je bunter die Auswahl wird, umso besser“, so Terry Powell.

Alle Tauschgegenstände müssen gewaschen und in einem einwandfreien Zustand sein. Löcher oder offene Nähte sind nicht erlaubt. Dann dürfen so viele Teile ausgesucht werden, wie man selbst mitgebracht hat. „Habe ich drei Teile zum Tausch abgegeben, darf ich also drei neue Stücke aussuchen. Gefällt mir ein Viertes, muss ich mich entscheiden. Mehr ist definitiv nicht erlaubt“, so Regina Leute zum Prozedere.

Kleidung, die nicht getauscht wurde, kann entweder wieder mit nach Hause genommen werden oder als Spende vor Ort gelassen werden. Bewusst hat man sich zunächst für ein Angebot nur für Frauen entschieden. Je nachdem, wie das Event angenommen wird, können sich beide Organisatorinnen vorstellen, die Tauschbörse auch auszubauen.