Mit zwei Stücken für Tenor und Bariton starteten die Musiker des MV Küssaberg ihre jüngste Hauptversammlung. Der Jahresrückblick, vorgetragen von Bernhard Preis, gab hier und da auch Gelegenheit zum Schmunzeln.

Eine beachtliche Anzahl von Aktionen erfolgten im zurückliegenden Jahr, wie etwa Konzerte mit Nachbarvereinen, Fastnachtsauftritte mit den Kadelburger Fergen in der Trotte, die Teilnahme am Küssaberger Narrentreffen in Reckingen (zum ersten Mal zusammen mit dem MV Dangstetten), oder die grenzüberschreitende Kulturnacht im Mai, um nur einige zu nennen. Der Höhepunkt aber war das Jahreskonzert mit dem Motto „So ein Zirkus“ in der Trotte unter der Leitung der Zirkusdirektorin Carola Meents. In Summe konnte der Verein 17 Anlässe verzeichnen.

Der Kassenbericht von Ines Hegmann, der eine zufriedene Finanzlage auswies, erntete am Ende den Beifall der Versammelten. Alexa Bercher summierte die Statistik der Mitgliederteilnahme an Anlässen und Proben. Die durchschnittliche Teilnahme lag bei 81,99 Prozent, besonders aktive Mitglieder mit einer Anwesenheit von bis zu 96 Prozent wurden mit dem Vereinsweinglas geehrt.

Gerd Bercher würdigte die Mitarbeit der Ehrenmitglieder an den großen Festen, die Spenden und Zuwendungen der Sponsoren. Dirigentin Carola Meents betonte: „Es war ein sehr gelungenes Jahr. Am Konzept ist mir wichtig, dass das Gesamtpaket stimmt – aus Musik, Geselligkeit, Essen und Trinken.“ In diesem Jahr ist die Teilnahme am Verbandsjubiläum und ein Platzkonzert geplant.

Ein Höhepunkt wird auch die Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 140-jährigen Bestehen der Musikgesellschaft Koblenz/Schweiz sein. Meents bedankte sich beim Vize-Dirigenten Werner Säuberli für seine gelungenen Marschproben – auch bei 30 Grad im Sommer. Aus der Jugendarbeit berichtete Bärbel Bercher von der gut besuchten Grundschulbläserklasse und der Aufnahme von Nachwuchsmusikern zu den Aktiven. Nico Landwehr wurde als Neumitglied einstimmig aufgenommen. Im Vorstandsbericht von Christian Küpfer wurde der Rekord am Rhyfäscht erwähnt: mit der Selbstbedienung, der eigenen Festkasse und den moderaten Essenspreisen konnten die Ausgaben gut kontrolliert und der finanzielle Erfolg gesteigert werden.

Mit einem üppigen Geschenkkorb wurde Hansjörg König nach 58 Jahren im Verein verabschiedet. Manfred Weber leitete zügig die Entlastung und Neuwahl des Vorstandes. Unter Wünschen und Anträgen berichtete er von den Brandschutzauflagen für das Vereinsheim, unter anderem dem Bau einer barrierefreien Zusatztreppe, welches in diesem Jahr angegangen wird.