Küssaberg (tn) Soweit ist die Entscheidung des Gemeinderates bereits gefallen: Die etwas in die Jahre gekommene Minigolfanlage im Gemeindezentrum in Rheinheim soll erhalten und in eine neue Zukunft transferiert werden. Und auch dabei steht Landschaftsplaner Christian Burkhard der Kommune und dem Gemeinderat zur Seite. Weil, darin ist sich das Gremium einig, eine attraktive Anlaufstelle geschaffen werden soll mit möglichst weiteren Aktivitätsangeboten in direkter Nachbarschaft.

Dabei ist an einen Erholungs- und Aufenthaltsbereich in der Nähe der Skateranlage gedacht, mit Sitzgruppen und Spielpunkten. Schließlich läuft ein beliebter Rad- und Wanderweg, auch der überregional bedeutsame Fernradweg 15/77 WT 4 direkt daran vorbei, sodass auch ein Picknick-Bereich seine Attraktion haben könnte. Viele Ideen schwirren im Raum. Was umzusetzen ist, hängt von der Zuschussfrage ab.

Der Gemeinderat Küssaberg kam in der Sitzung einmütig überein, diese Frage von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit Irmgard Pfeifer vom Touristbüro sowie Christian Burkhard klären zu lassen. Zumal die Vorhaben mit hohen Kosten verbunden sind. Beim Minigolfplatz geht der Gemeinderat von über 200 00 Euro aus und bei den Aktivitätsangeboten von über 300 000 Euro. Der Antrag muss bis zum 1. Oktober beim Regierungspräsidium eingereicht sein. Wann Küssaberg mit dem Vorhaben ins Zuschussprogramm kommt, ist damit aber noch völlig offen.

"Bei den Aktivitätsangeboten können wir vielleicht mit einem Zuschuss in Höhe von 50 Prozent rechnen. Beim Minigolfplatz höchstens mit einem Zuschuss von 15 Prozent. Aber ein Versuch ist es wert", ist auch Bürgermeister Manfred Weber der Meinung, dass in diesem Fall ein Zuschussantrag eingereicht werden soll.