Es geht voran an der Baustelle „Wohnen im Alter“ in Kadelburg. Das bisher größte Hochbauprojekt der Gemeinde hatte erst im Juni seinen ersten Spatenstich auf der damals noch grünen Wiese. Schaut man sich die Baustelle jetzt an, bekommt man deutlich eine Vorstellung von dem, was hier entstehen soll und über gut sechs Jahre geplant wurde.

Fundament stellt Herausforderung dar

Aufgrund des nicht optimalen Baugrunds mussten zunächst Pfähle in den Boden eingebaut werden, auf denen dann das Fundament gebaut werden konnte. Diese Arbeiten sind mittlerweile abgeschlossen und es konnte zwischenzeitlich mit den Rohbauarbeiten begonnen werden.

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„Wir haben gute Baufortschritte gemacht“, sagte der in der Sitzung anwesende Architekt Peter Schanz zufrieden gegenüber dem Gemeinderat. Schanz, der seit Beginn mit der Planung und Umsetzung beauftragt ist, fasste kurz die im September beauftragte Ausschreibung für die nun anstehenden Auftragsvergaben zusammen.

Weitere Vergaben für rund 380.000 Euro

Einstimmig entschied sich das Gremium für die Vergabe der Heizungsarbeiten an die Firma Rolf Preis in Höhe von 118.830 Euro. Weiter wird das Unternehmen für 49.832 Euro die Lüftungsarbeiten ausführen. Die sanitären Installationen wurden für 154.202 Euro an die Firma Schneider+Sohn GmbH aus Waldshut-Tiengen vergeben und die Firma Holzbau Tritschler aus Küssaberg erhält den Auftrag für die Gerüstbauarbeiten in Höhe von 58.085 Euro.

Das Fundament steht bereits und mit den Rohbauarbeiten konnte begonnen werden.
Das Fundament steht bereits und mit den Rohbauarbeiten konnte begonnen werden. | Bild: Tina Prause

Insgesamt 240 492 Euro werden die Elektroarbeiten kosten, die von der Firma Elektro Buck GmbH aus Albruck ausgeführt werden. Mit den Auftragsvergaben soll auch weiterhin dem reibungslosen Ablauf der Baustelle nichts im Weg stehen.

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Weiter entschied sich das Gremium für eine Kreditaufnahme in Höhe von 500.000 Euro. Bereits mit der Planung des Projekts wurde dieser Punkt besprochen, der unter anderem zur Aufrechterhaltung der Liquidität erforderlich ist.

Projekt erhält viel Unterstützung

Das Projekt ist aktuell mit 4,3 Millionen Euro geplant. Bürger sowie Vereine unterstützen „Wohnen im Alter“ mit Spenden. Weiter konnte sich die Gemeinde über die Zuschusszusage aus dem Innovationsprogramm Pflege des Landes mit 100.000 Euro und aus dem Sondertopf Soziale Integration im Quartier mit 217.000 Euro freuen.