Der Mannschaftstransportwagen Zug-West ist bereits von analogen auf digitalen Funk umgestiegen. Nun sollen in zwei Stufen bis 2020 die restlichen Fahrzeuge auf den abhörsicheren digitalen Funk umgestellt werden. Bereits seit einiger Zeit befasst sich der Gemeinderat zusammen mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr mit dem Thema. So konnte rechtzeitig begonnen werden, Haushaltsmittel anzusparen. Für die Haushaltsjahre 2016 bis 2018 waren das 24 000 Euro. Gründe für die Umstellung gibt es einige.

Zunächst ist die aus den 60er Jahren stammende analoge Technik nicht abhörsicher und störanfällig, was gerade bei Einsätzen zu Problemen führen kann. Störgeräusche bei der Übertragung erschweren zusätzlich den Einsatz. Bei Einsätzen während des Sturms Lothar ist die analoge Technik sogar zum Erliegen gekommen. Ersatzteile gibt es zudem so gut wie keine mehr. Mit der digitalen Technik sollen diese Probleme auf einen Schlag gelöst sein. Die Übertragungsqualität ist gut und abhörsicher. Auch GPS-Signale werden mit übertragen.

Auch das DRK, das Technisches Hilfswerk, die Polizei und die Feuerwehren im Landkreis rüsten auf die digitale Technik um. Die notwendigen Vorarbeiten für die Umrüstung soll in diesem Jahr erfolgen. Arbeiten, die selbst getätigt werden können, möchte das Team der Freiwilligen Feuerwehr übernehmen, informierten sie in der letzten Gemeinderatsitzung vor der Sommerpause den Gemeinderat. Insgesamt liegen die Umbaukosten bei 10 902,97 Euro. Hierfür sollen mögliche Zuschüsse beantragt werden, sodass die Bestellung der digitalen Geräte im kommenden Jahr erfolgen kann.