Silvia Schindler vom Kinder und Jugendbüro Küssaberg hatte mit der Ganztagsbetreuung in diesem Jahr wieder ein großartiges Angebot für die Kinder. „Wir haben es wieder geschafft, ehrenamtliche Helfer und Helferinnen zu bekommen, die sich über den gesamten Zeitraum um die Kinder und das Programm kümmern. Damit ist es auch gewährleistet, einen reibungslosen Ablauf durchzuführen. In den ersten beiden Wochen wird selbst gekocht. Die dritte Woche übernimmt das Team der Schulmensa in Kadelburg die Verpflegung.“

Nach dem Marsch von Reckingen nach Rheinheim erst mal stärken. Irmgard Pfeifer sorgt dafür.
Nach dem Marsch von Reckingen nach Rheinheim erst mal stärken. Irmgard Pfeifer sorgt dafür. | Bild: Silvia Schindler

Ihr zur Seite stehen in der ersten Woche Anna-Maria Schnurr, und Leon Ehrig. Bereits in den Pfingstferien fand in Reckingen das Zeltlager statt, was auf vielfachen Wunsch wieder gemacht wurde. Am 19. August war es dann wieder soweit. Der Startschuss zur dreiwöchigen Ganztagsbetreuung wurde gestartet. Da konnte in der Reckinger Waldhütte gegrillt und Stockbrote gemacht werden. Schindler: „Ein kreatives Angebot steht auch auf dem Programm. Wir machen T-Shirt batiken oder malen.“

Schwimmbadbesuch fällt ins Wasser

So war der erste Tag, der Tag des Kennenlernens untereinander. Am Dienstag stand ein Schwimmbadbesuch auf dem Programm, jedoch war das Wetter nicht gerade gut und so wurden sie von Heidi Schubert, Leiterin des Schwimmbades Reckingen, zum Essen eingeladen. Für den Nachmittag erhielt die Gruppe eine Einladung von Herrn Gysi vom Organisationsteam nach Bechtersbohl auf den neu errichteten Mehrgenerationenplatz. Dort gestaltete der Bildhauer Peter Fritsch einen Kirschbaum zu einer schönen Skulptur um. Auch die Kinder durften ihm dabei helfen, was ihnen sichtlich Spaß machte.

Improvisieren ist angesagt

Am Mittwoch sollte eigentlich eine Soft-Rafting-Tour auf dem Rhein von Lienheim ausgehend nach Kadelburg stattfinden. Doch die Regengüsse in den vergangenen Wochen hatten dazu geführt, dass der Rhein gerade in der Woche Hochwasser führte, an denen die Soft-Rafting Tour im Programm stand. Hochwasser, starke Strömung und Treibholz machten so diesen Plan zunichte.

Da hieß es dann: Improvisieren! Also ging es am Rhein entlang bis zum neuen Minigolfplatz der Gemeinde Küssaberg nach Rheinheim und dort wurde die Gruppe von Irmgard Pfeifer mit Hefezopf empfangen und die Kinder spielten Minigolf. Auch ein Mittagessen vom Minigolf-Kiosk war noch drin.

Am Donnerstag gab es einen Tag in und um die Reckinger Waldhütte mit einem Spaghetti-Plausch.

Das selbst gegrillte Stockbrot an der Hütte in Reckingen ist doch das Beste.
Das selbst gegrillte Stockbrot an der Hütte in Reckingen ist doch das Beste. | Bild: Silvia Schindler

Der Freitag wurde dann noch einmal mit einem Schwimmbadbesuch gekrönt. Hier sind sie von der Schwimmbadmannschaft unter der Leitung von Heidi Schubert mit Köstlichkeiten verwöhnt worden. Danach konnten die Kinder von ihren Eltern ins Wochenende abgeholt werden. Insgesamt waren 24 Kinder diese erste Woche der Ferienbetreuung dabei.