Drei Wochen Sport, Spiel, Spannung und Unterhaltung sind zu Ende. Silvia Schindler vom Kinder- und Jugendbüro Küssaberg zieht Bilanz: „Wir hatten in diesem Jahr wieder ein großartiges Programmangebot. Mit meinen ehrenamtlichen Helfern und Helferinnen Leon Ehrig, Anna-Maria Schnurr, Lilli Ebner, Eyleen Schmidt, Louisa-Lara Hog und Sandra Neumann, konnte ich dieses auch sehr gut bewältigen.“

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Den ersten beiden Tage der dritten Woche waren die Kinder in der Kadelburger Sporthalle. Sie durften alles, was sie an Sport- und Spielgeräten fanden, benutzen. Wer darauf keine Lust hatte, bastelte in der Mensa an Körben weiter oder gestaltete mit Bügelperlen.

Das Zirkusprogramm haben die Kinder entworfen, gestaltet und aufgeführt.
Das Zirkusprogramm haben die Kinder entworfen, gestaltet und aufgeführt. | Bild: Stefan Kurczynski

Am Mittwoch war ein Höhepunkt angesagt: Ein Besuch in Grafenhausen, im Schwarzwaldhaus der Sinne. Dort gab es eine Führung, bei der die Teilnehmer hören, riechen, sehen und fühlen konnten. Sie bewegten sich in einem Maskenwald und durchquerten einen Dunkelgang. Besonders dieser hatte es den meisten angetan und sie gingen nach der Führung gleich noch einmal durch. „Das Besondere an diesem Gang ist, du gehst durch drei Vorhänge hinein und er wird jedes Mal dunkler. Dann musst du den Ausgang finden, in völliger Dunkelheit. Das hat den Kindern den meisten Spaß gemacht“, sagt Schindler. Den Donnerstag gestalteten die Kinder in der Sporthalle selbst, indem sie sich einen Zirkus aufbauten und eine Vorstellung einstudierten. Das Ganze nannten sie „Zirkus Bambino mit Schleichshow“. Am Abend war Kino angesagt. Der Trickfilm „Zoomania“ wurde gezeigt und es konnte in der Halle übernachtet werden.

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Schindler sagt dazu: „Was mich am meisten begeisterte, war, wir hatten unter den Kindern acht Nationalitäten. Es gab keinen Streit, alle spielten miteinander. Das funktioniert bei Kindern ausgezeichnet. Und was noch schöner ist, alle waren der Meinung: Im nächsten Jahr machen wir wieder mit und dann alle Wochen und nicht nur eine.“ Bei der Verabschiedung von den Kindern am letzten Tag bekam Silvia Schindler noch ein dickes Lob von den Eltern: „Wir danken Ihnen sehr. Sie haben einen tollen Job gemacht.“