Erst im Oktober hatte sich der Gemeinderat nach einer Besichtigung entschieden, die notwendigen Sanierungen in der Gemeinschaftsschule Rheintal in Angriff zu nehmen. Obwohl bereits gut 800 000 Euro in den Standort Rheinheim investiert wurden, gibt es noch viele Baustellen an dem 40 Jahre alten Gebäude. Die technischen Installationen und die Dämmung müssen auf einen zeitgemäßen Stand gebracht werden, ebenso wie dringende Erneuerungen und Schallisolierungen im Lehrerbereich. Das naturwissenschaftliche Labor muss modernisiert werden und der Eingangsbereich soll offener und freundlicher gestaltet werden. Das Dach und die Flure stehen auch auf der Liste. Insgesamt belaufen sich die dafür geschätzten Kosten auf gut 1,2 Millionen Euro.

Während einer Begehung im vergangenen Oktober beschloss der Gemeinderat Küssaberg, weitere notwendige Sanierungen innerhalb der Gemeinschaftsschule in Angriff zu nehmen.
Während einer Begehung im vergangenen Oktober beschloss der Gemeinderat Küssaberg, weitere notwendige Sanierungen innerhalb der Gemeinschaftsschule in Angriff zu nehmen. | Bild: Tina Prause

Bei so einem großen Paket war es umso erfreulicher, dass die Gemeinschaftsschule Rheintal, Standort Küssaberg-Rheinheim, vom Land Baden-Württemberg mit einer Fördersumme von 666 000 Euro aus dem kommunalen Sanierungsfonds für Schulen berücksichtigt wurde. „Wir freuen uns, dass wir bereits das dritte Mal Landesmittel für unsere Schule zugesprochen bekommen haben“, sagte Bürgermeister Manfred Weber im Gemeinderat über die gute Nachricht.

Arbeiten in den Ferien

So schnell wie möglich möchten Gemeinderat und Verwaltung mit dem ersten Bauabschnitt beginnen, der voraussichtlich den Lehrerbereich betrifft. Die Bauarbeiten sollen idealerweise in den Ferien stattfinden, um den Schulbetrieb nicht zu stören. Aus diesem Grund wird man die Arbeiten in verschiedene Abschnitte einteilen müssen. Allerdings steht jetzt erst einmal die Suche nach Handwerkern an.

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Hier wird die Gemeinde, wie schon bei der Vorbereitung und Beratung, auf das Planungsbüro Bachmann setzen, dass schon oft für die Gemeinde tätig war. Erst im vergangenen Jahr hat Gerhard Bachmann die Planung und Umsetzung der neuen Pausenhofüberdachung begleitet. Dass der Gemeinderat und die Verwaltung richtig liegen mit den Investitionen, zeigen auch die konstant steigendenden Schülerzahlen. Seit zwei Jahren startet der fünfte Jahrgang zweizügig. Auch in diesem Jahr ist schon jetzt eine leichte Steigerung bei den Anmeldungen zu sehen. Zudem konnte Timo Feigl sich im vergangenen Jahr mit seinen Realschulabsolventen über eine Durchschnittsnote von 2,1 freuen, die das Konzept der Gemeinschaftsschule bestätigen.