Der baden-württembergische Gemeindetag hat während einer Landesvorstandssitzung im September in Bad Mergentheim eine landesweite Klimaschutzaktion beschlossen. Unter dem Motto „1000 Bäume für 1000 Kommunen“ soll im Laufe eines Jahres eine Million Bäume gepflanzt werden. Ziel der Aktion ist zum einen, dass die Kommunen gemeinsam auf den Klimawandel aufmerksam machen. Weiter sollen eben diese neu gepflanzten Bäume dem CO2-Gehalt in der Luft naturbedingt entgegenwirken.

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Startschuss war der 3. Oktober. Auch in Küssaberg wurde bereits zur Schaufel gegriffen wurde, um einen ersten Baum zu pflanzen. „Mir ist sehr wichtig, dass auch Küssaberg an der Aktion teilnimmt und so ein Zeichen setzt“, sagte Bürgermeister Manfred Weber. In den gemeindeeigenen Wäldern ist, ähnlich wie in anderen Gemeinden, der Klimawandel deutlich zu sehen. Trockenheit und Borkenkäfer haben beträchtliche Schäden angerichtet, was noch im Herbst wieder ein Thema für den Gemeinderat sein soll. Durch einen Antrag von Gemeinderatsmitglied Dieter Trischler im Sommer beschloss das Gremium, dass bis Ende Oktober in Küssaberg kein gesunder Baum gefällt werden darf. Danach soll die Situation neu bewertet werden.

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Der symbolische Baum wurde aber bewusst nicht im Wald gepflanzt, sondern am erst vor Kurzem eingeweihten Mehrgenerationsplatz in Bechtersbohl. Hier soll er zukünftig nicht nur als Zeichen gegen den Klimawandel stehen, sondern auch den Besuchern des Platzes Schatten spenden. Zusammen mit dem ehrenamtlichen Bauleiter der Anlage, Manfred Gisy, Garten- und Landschaftsbauer Hanspeter Manz und der für den Bau von Mehrgenerationsplätzen zuständigen Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung, Marion Ritter, griff Bürgermeister Manfred Weber zur Schaufel und pflanzte die Linde am Bouleplatz ein.

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Erst vor wenigen Wochen war Bechtersbohl bereits schon einmal Schauplatz für eine Nachhaltigkeits-Aktion. Als Hauptsponsor des Fussballvereins SC Freiburg spendet der Energieversorger Badenova für jedes in einem Punktespiel geschossene Tor einen Baum in der Region. Von den auf diese Weise 48 zusammengekommenen Bäumen hat Bechtersbohl sieben Ahornbäume erhalten.