Hohentengen Der Imkerverein Küssaburg zeigt sich mit dem Honigertrag zufrieden

Die Frostausfälle bei den Frühlingsblüten werden ausgeglichen durch die Waldblüte, besonders Brombeeren und Fichten. Daher ist dieses Jahr doch noch ein gutes Honigjahr.

Ehrungen standen im Mittelpunkt der Hauptversammlung des Imkervereins Küssaburg. Für 50 Jahre treue Mitgliedschaft und sein jahrzehntelanges Wirken zur Förderung der Bienenzucht wurde Josef Amann aus Hohentengen zum Ehrenmitglied ernannt.

26 Mitglieder hat der Imkerverein Küssaburg. Zwei Austritten standen zwei Neueintritte gegenüber, informierte Vorsitzender Emil Meier aus Stetten. Zum 1. Januar waren 174 Völker gemeldet, das sind zwölf Völker mehr als im Vorjahr, da sich der Bienenverlust im Winter in Grenzen hielt. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Josef Amann zum Ehrenmitglied ernannt. Geehrt wurden Jürgen Sutter und Fritz Roth für 30 Jahre Mitgliedschaft, Udo Barabas für 20 Jahre und Herta Kaltenbacher für zehn Jahre Mitgliedschaft.

„Das Bienenjahr hat uns wohl alle überrascht“, sagte Emil Meier. Der Start in den Frühling sei mit wunderbarer Blüte losgegangen, allerdings machte der Frost im April diese dann wieder zunichte. Und auch die Flugbedingungen für die Bienen waren länger schlecht. So gab es nur wenig Frühjahrshonig. Ausgeglichen wurde das durch die Waldblüte, besonders die Brombeeren zeigten viele Blüten. „Auch die Fichte machte mit und so konnten wir uns über ein ganz passables Honigjahr freuen“, fasste Meier die Geschehnisse zusammen.

Auf dem Lehrbienenstand hatte sich wieder viel Besuch angesagt: Sieben Vorschulkindergruppen und die Landfrauen aus Küssaberg waren zu Gast und erfuhren von Sonja Sutter und Udo Barabas viel Wissenswertes über die Bienenzucht, sahen beim Schleudern der Waben zu und konnten anschließend den Honig probieren.

Nicht erfüllt hatten sich in Bezug auf den Honigertrag die Erwartungen durch die von Biogasbauern neu angelegten Felder mit der Durchwachsenen Silphie. Allerdings war zur Zeit der Spätblüte auch länger anhaltend schlechtes Wetter, erläuterte Meier. „Für die Natur ist die Pflanze sicher sinnvoll. Für die Spättracht steht sie nur bedingt zur Verfügung, da zu dem Zeitpunkt bereits die Varroabehandlung ansteht.“ Positiv sei, dass durch die Aufnahme des Nektars aus der Spätblüte die Zufütterung mit Zuckersirup eingespart werden könne. Beim anschließenden Herbstfest klang die Hauptversammlung in gemütlichem Rahmen aus.

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