Wieder komplett ist der Vorstand des Fotoclubs Küssaberg. Bei der Hauptversammlung am Mittwochabend wurde Michael Paiano als neuer Beisitzer gewählt, der 2016 mit seinem Workshop zum Thema Porträt überzeugt hat. Bürgermeister Manfred Weber übernahm gerne die Wahlleitung und nutzte die Gelegenheit, um sich für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 41 Jahren zu bedanken: „Ihre Informationen waren oft sehr hilfreich.“

Der Fotoclub wurde 1976 gegründet und besteht zurzeit aus 34 Mitgliedern. Er trifft sich an jedem dritten Mittwoch im Gasthaus Nimmersatt in Oberlauchringen. Auch trifft man sich regelmäßig im Bürgerhaus in Dangstetten. Bei diesen Treffen im vergangenen Jahr wurden Themen wie „Schaufenster“, „Schmuck“, „Menschen am Arbeitsplatz“ oder „Musik“ behandelt.

Der Club hatte bereits Ausstellungen in Rheinheim und nahm an der grenzüberschreitenden Kulturnacht 2015 in Küssaberg teil. Mit Clubabenden und Workshops bietet er dem breiten Publikum die Vielfältigkeit der Fotografie an, wünscht sich dabei allerdings, auf größeres Interesse zu stoßen. Gerade auch heute in der digitalen Welt, könne man beim Fotografieren Fehler machen, die zu vermeiden wären, wenn der Fotograf gut informiert wäre.

Der Verein wird auch dieses Jahr am 6. Mai an der Kulturnacht mit einer Ausstellung teilnehmen und sich präsentieren. Auch werden sie im März 2018 drei Wochen lang in der Klosterschüer in Ofteringen eine Ausstellung haben. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Der Verein nimmt auch an Fotowettbewerben teil und konnte dort auch schon Erfolge verbuchen. So belegte Sonja Grambach beispielsweise am Fotowettbewerb in Wehr beim Thema Wasser in ihrer Kategorie den dritten Platz. Befreundete Vereine wurden im vergangenen Jahr ebenfalls besucht und die bereits bestehende gute Laune bei einem Grillabend aufrechterhalten.

Der langgehegte Wunsch der Mitglieder nach einer Dunkelkammer und einer Lagermöglichkeit für die im Vereinsbesitz befindlichen Rahmen, Elektrogeräte und das spezielle Fotomaterial konnte bisher nicht erfüllt werden. Doch der Vorsitzende Michael Götz gibt nicht auf, danach Ausschau zu halten. Diese Materialien sind zurzeit bei den einzelnen Mitgliedern zu Hause untergebracht. Ein Raum zu günstigen Konditionen von circa 30 bis 40 Quadratmetern Größe würde ausreichen, um die Ausrüstung zentral zu lagern. Zum Abschluss bedankte sich der stellvertretende Vorsitzende Rudi Frank mit einem Präsent bei Michael Götz, für seine außerordentlich gute Arbeit in seinem ersten Jahr als Vorsitzender.